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    <name>Cinematheque Leipzig</name>
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  <title>Cinematheque Leipzig</title>
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  <updated>2011-09-28T10:20:09Z</updated>
 
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<title type="html">Übergeschnappt</title>
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<updated>2013-04-28T17:00:00-02:00</updated>
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<content>Was wenn die Mutter verr&amp;#195;&amp;#188;cktere Ideen hat eine(r) selbst? Die einen im Pyjama von der Schule abholt, f&amp;#195;&amp;#188;nf Eisbecher auf einmal bestellt und glaubt, dass man Elefanten einfach so im Garten halten kann. Normalerweise l&amp;#195;&amp;#164;sst sich die neunj&amp;#195;&amp;#164;hrige Bonnie durch all das kaum aus der Ruhe bringen... Doch irgendwann wird die Krankheit der Mama, eine manisch-depressive St&amp;#195;&amp;#182;rung, zur echten Bedrohung, f&amp;#195;&amp;#188;r beide...&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Der niederl&amp;#195;&amp;#164;ndische Regisseur Martin Koolhoven greift in dieser Tragikkom&amp;#195;&amp;#182;die ein schwieriges Thema auf. Wie leben Kinder mit Eltern, die psychisch krank sind? Ein Film voller verr&amp;#195;&amp;#188;ckter, manchmal fast m&amp;#195;&amp;#164;rchenhafter Ideen und Wendungen. Allein in Deutschland sind &amp;#195;&amp;#188;brigens 2-3 Millionen Kinder betroffen.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Dies ist eine Auff&amp;#195;&amp;#188;hrung in Kooperation mit Wege e.V. mit Filmgespr&amp;#195;&amp;#164;ch im Anschluss. Wir zeigen die deutsche Synchronfassung digital. Freier Eintritt, um Spenden wird gebeten.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Beit Sha’ar - Nomad’s Home</title>
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<updated>2013-05-12T19:30:00-02:00</updated>
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<content>Zu einer poetischen Reise der Selbstfindung wird dieser Film w&amp;#195;&amp;#164;hrend sich zwei besondere Frauen &amp;#195;&amp;#132;gyptens in einem intimen Dialog begegnen: Die Filmemacherin Iman Kamel, die in Berlin lebt und arbeitet und die portr&amp;#195;&amp;#164;tierte Selema Gabaly &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; eine wegweisende Beduinen-Frau, Existenzgr&amp;#195;&amp;#188;nderin und K&amp;#195;&amp;#164;mpferin f&amp;#195;&amp;#188;r die Rechte der Frauen auf der &amp;#195;&amp;#164;gyptischen Halbinsel Sinai. Auch wenn es Iman &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; im Gegensatz zu Selema - m&amp;#195;&amp;#182;glich ist, sich [zumeist] frei in der Welt zu bewegen, enth&amp;#195;&amp;#188;llt der Film die gemeinsame Leidenschaft der Frauen: eine moderne Nomadin unserer heutigen Welt zu sein.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10; &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Wir freuen uns, dass die Regisseurin Iman Kamel anwesend sein wird und im Anschluss mit einem Experten von Amnesty International im Gespr&amp;#195;&amp;#164;ch einen Einblick ihrer Perspektive auf den Film geben wird. BEIT SHA'AR erhielt 2011 den Preis f&amp;#195;&amp;#188;r die Beste Regie und Beste Kameraf&amp;#195;&amp;#188;hrung auf dem Independent Film Festival Cairo. (Constance Fricker) &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10; &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Diese Musalsal-Veranstaltung l&amp;#195;&amp;#164;uft in Kooperation von Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que Leipzig e.V., eurient e.V. sowie amnesty international.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Cape Fear</title>
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<updated>2013-05-07T22:00:00-02:00</updated>
<summary>CAPE FEAR ist ein Akt der Gewalt</summary>
<content>CAPE FEAR ist ein Akt der Gewalt. Er ist - in Form einer beunruhigenden Hymne an die Verdorbenheit - ein Frontalangriff auf die Selbstherrlich- und -gerechtigkeit der wei&amp;#195;&amp;#159;en US-Mittelschicht. Benannt nach einer Landzunge im sogenannten &lt;i&gt;Graveyard of the Atlantic &lt;/i&gt;an der K&amp;#195;&amp;#188;ste North Carolinas, sind die dortigen Sandschichten, der Schlick, die Untiefen symbolischer Ausdruck der Selbstdemontage des Anwalts Sam Bowden vor seinen Prinzipien und seinem Gegenspieler (Robert Mitchum als Gewaltverbrecher Max Cady).&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;J. Lee Thompsons erster (und einziger) Ausflug in Richtung &lt;i&gt;film noir&lt;/i&gt; konfrontiert sein (m&amp;#195;&amp;#164;nnliches) Publikum mit dem (genussvollen) Zwiespalt, den Mitchum mit seiner Darstellung des faszinierend unsympathischen Cady ausl&amp;#195;&amp;#182;st. Dass der Film in England und den USA zensurbedingt um einige Minuten k&amp;#195;&amp;#188;rzer erschien, best&amp;#195;&amp;#164;rkt die Wahrnehmung, damit ins Schwarze getroffen zu haben. Dies vor allem mit dem unausweichlichen Hinweis darauf, dass alle regulatorischen, juristischen Versuche diese Welt zu kontrollieren zum Scheitern verurteilt sind, weil sie die Triebfedern menschlichen Handelns von ihren gesellschaftlichen Zusammenh&amp;#195;&amp;#164;ngen abkoppeln. Cady, der Vergewaltiger, der sich an seinem Anwalt r&amp;#195;&amp;#164;chen will und Bowden, der sich - um sich dagegen zur Wehr zu setzen - auf das gleiche Niveau reduziert findet, stellen die beiden Seiten des den Menschen verk&amp;#195;&amp;#182;rpernden Spiegels dar. In seinem Remake von 1991 hat Martin Scorsese diese Ambivalenz noch viel st&amp;#195;&amp;#164;rker betont, erreicht jedoch nicht die atmosph&amp;#195;&amp;#164;rische Dichte des Originals, wenngleich Scorseses Film ebenfalls mit Bernard Herrmanns Musik - in der respektvollen Bearbeitung durch Elmer Bernstein - aufwarten kann. (Sven W&amp;#195;&amp;#182;rner)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;i&gt;&amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;CAPE FEAR&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; hat summa summarum Hitchcock-Qualit&amp;#195;&amp;#164;t. Und dazu bei trugen sicherlich auch Bernard Hermann (Musik) und George Tomasini (Montage), die beide oft f&amp;#195;&amp;#188;r Hitchcock gearbeitet hatten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Im Rahmen von 'Personalie: Bernard Herrmann' zeigt die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que den Film digital im Original mit deutschen Untertiteln in der naTo. Am 7.6. mit einer Einf&amp;#195;&amp;#188;hrung&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Das Weiterleben der Ruth Klüger</title>
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<updated>2013-05-14T20:00:00-02:00</updated>
<summary>&amp;#195;&amp;#156;berleben und Weiterleben: Die als Elfj&amp;#195;&amp;#164;hrige aus dem zutiefst antisemitischen</summary>
<content>&amp;#195;&amp;#156;berleben und Weiterleben: Die als Elfj&amp;#195;&amp;#164;hrige aus dem zutiefst antisemitischen Wien vertriebene Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Ruth Kl&amp;#195;&amp;#188;ger ist Theresienstadt- und Ausschwitz-&amp;#195;&amp;#156;berlebende. Sie will sich jedoch keineswegs nur &amp;#195;&amp;#188;ber ihre Opferrolle definiert wissen. Anhand ihrer Biografie wird die Frage gestellt, wie sich das Leben nach der Shoah gestalten l&amp;#195;&amp;#164;sst und wie nachhaltig es von diesen schrecklichen Erfahrungen gepr&amp;#195;&amp;#164;gt wird. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Der Journalistin und Filmemacherin Renata Schmidtkunz gew&amp;#195;&amp;#164;hrt Ruth Kl&amp;#195;&amp;#188;ger intime Einblicke in ihr privates Umfeld, sie berichtet &amp;#195;&amp;#188;ber ihr Aufwachsen im judenfeindlichen Wien, &amp;#195;&amp;#188;ber ihr eigenes Muttersein und ihr Verst&amp;#195;&amp;#164;ndnis von der eigenen Weiblichkeit in problematischen Zeiten. Diese sehr pers&amp;#195;&amp;#182;nliche Ann&amp;#195;&amp;#164;herung an das Schicksal von Ruth Kl&amp;#195;&amp;#188;ger ist sowohl Biografie einer bedeutenden Schriftstellerin als auch Bestandsaufnahme &amp;#195;&amp;#188;ber das Vergessen und den Umgang unserer Gesellschaft mit der Vergangenheit. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;i&gt;&quot;Renata Schmidtkunz gelingt es, Ruth Kl&amp;#195;&amp;#188;ger nicht nur als hoch geehrte Wissenschaftlerin, viel gelesene Autorin und engagierte Feministin zu zeigen, sondern auch als private Person. Als eine Pers&amp;#195;&amp;#182;nlichkeit, die wei&amp;#195;&amp;#159; was sie sagt und dazu steht, die unsentimental und realistisch trotz ihres Alters nach vorn blickt und dennoch die Vergangenheit nicht verleugnet.&quot; (neuewelt.at)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Leipzig-Premiere. Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt den Film digital auf Deutsch und teilweise Englisch mit deutschen Untertiteln in der naTo.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Der Tag wird kommen</title>
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<updated>2013-05-01T20:00:00-02:00</updated>
<summary>Inmitten einer absurden Ansammlung von Einkaufszentren liegt das Kartoffel-Resta</summary>
<content>Inmitten einer absurden Ansammlung von Einkaufszentren liegt das Kartoffel-Restaurant der Familie Bonzini. Die beiden erwachsenen S&amp;#195;&amp;#182;hne sind der gealterte Punk &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Not&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; und sein spie&amp;#195;&amp;#159;b&amp;#195;&amp;#188;rgerlicher Bruder Jean-Pierre, der als Bettenverk&amp;#195;&amp;#164;ufer arbeitet und Frau und Kind hat. Als Jean-Pierre pl&amp;#195;&amp;#182;tzlich den Job verliert, ger&amp;#195;&amp;#164;t seine heile Welt aus der Bahn und er landet nach einem amokartigen Ausraster in den Armen seines Bruders &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Not&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156;. Zum Schrecken der Eltern und der Nachbarschaft werden sie zum Punkduo &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Not &amp; Dead&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156;. Gemeinsam beschlie&amp;#195;&amp;#159;en sie das Leben richtig zu leben und dem kommerzheiligen Einheitsbrei den Mittelfinger zu zeigen.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;DER TAG WIRD KOMMEN erz&amp;#195;&amp;#164;hlt mit anarchistischem, schwarz-b&amp;#195;&amp;#182;sem Witz von zwei Aufst&amp;#195;&amp;#164;ndischen in kargen Konsumlandschaften. Erneut entlarven die Kult-Regisseure Gustave Kervern und Beno&amp;#195;&amp;#174;t Del&amp;#195;&amp;#169;pine (LOUISE HIRES A CONTRACT KILLER &amp; MAMMUTH) mit ihrem ganz eigenen Humor die Missst&amp;#195;&amp;#164;nde unserer Zeit: wie &amp;#195;&amp;#188;berlebt der moderne Mensch unsere entfremdete Lebens- und Arbeitswelt. (Verleih)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;i&gt;&amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Kervern und Del&amp;#195;&amp;#169;pine treiben ihren stockn&amp;#195;&amp;#188;chternen Beckett-Humor in DER TAG WIRD KOMMEN auf eine neue Spitze. Einer der unmoralischsten Filme seit langem, fies, asozial und ohne Besserungsvorschl&amp;#195;&amp;#164;ge.&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Critic.de&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt den Film digital auf Franz&amp;#195;&amp;#182;sisch mit deutschen Untertiteln in der naTo.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Die Trasse - Das einzig wahre Abenteuer des Sozialismus</title>
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<updated>2013-04-28T19:30:00-02:00</updated>
<summary>&quot;Um an &amp;#195;&amp;#150;l und Gas f&amp;#195;&amp;#188;r die Volkswirtschaft zu kommen</summary>
<content>&quot;Um an &amp;#195;&amp;#150;l und Gas f&amp;#195;&amp;#188;r die Volkswirtschaft zu kommen, musste die DDR in den Weiten der Sowjetunion hunderte Trassenkilometer errichten. Hinzu kamen die Verdichterstationen und s&amp;#195;&amp;#164;mtliche soziale Bauten. Ein logistischer und wirtschaftlicher Kraftakt f&amp;#195;&amp;#188;r die DDR. Tausende Trassenbauer wurden mit privilegierter Entlohnung angeworben. Nach Jahrzehnten besuchen einige von ihnen die ehemaligen Gro&amp;#195;&amp;#159;baustellen. Sie berichten von gewaltiger Technik, harter Arbeit, eisiger K&amp;#195;&amp;#164;lte, wahren Freunden, hei&amp;#195;&amp;#159;er Liebe und hochprozentigem Wodka - alles fernab der Heimat. W&amp;#195;&amp;#188;rde es morgen wieder losgehen, w&amp;#195;&amp;#164;ren viele wieder mit dabei... &quot; (Produktionsnotiz)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Dies ist eine Vorf&amp;#195;&amp;#188;hrung des ZEOK e.V. im Rahmen von INTERCULTURA 2013. Der Film wird digital mit einem Gespr&amp;#195;&amp;#164;ch mit dem Regisseur in der deutschen Fassung gezeigt.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Familienaufstellung</title>
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<updated>2013-05-09T20:15:00-02:00</updated>
<summary>Eine Familienaufstellung ist ein Verfahren zum Erkennen gewisser Muster innerhal</summary>
<content>Eine Familienaufstellung ist ein Verfahren zum Erkennen gewisser Muster innerhalb famili&amp;#195;&amp;#164;rer Systeme. Auch dieses Kurzfilmprogramm begibt sich &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; wenngleich mit anderen Mitteln - auf die Suche nach solchen Mustern, die ob wir wollen oder nicht unser Leben bestimmen.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Corinna Schnitt betrachtet die peinlich genauen Reglementierungen einer typisch westdeutschen Mittelstandsfamilie auf ihre unnachahmlich trockene Art, w&amp;#195;&amp;#164;hrend Robyn Curtis sich angesichts der kleinteiligen Hinterlassenschaften ihrer ukrainischen Gro&amp;#195;&amp;#159;mutter wehm&amp;#195;&amp;#188;tige Gedanken &amp;#195;&amp;#188;ber den immateriellen Teils dieses Nachlass&amp;#226;&amp;#128;&amp;#152; macht. Das K&amp;#195;&amp;#188;nstler-Duo Boisseau/Westermeyer erkundet auf spielerische Weise den Einfluss der Herkunft auf die eigene Biografie und fragt sich: w&amp;#195;&amp;#164;re mein Leben eigentlich anders verlaufen, wenn ich aus einer anderen Familie stammen w&amp;#195;&amp;#188;rden? Tats&amp;#195;&amp;#164;chlich gilt Deutschland als Paradebeispiel f&amp;#195;&amp;#188;r &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;gl&amp;#195;&amp;#164;serne Decken&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156;, an die Kinder aus sogenannten &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;bildungsfernen&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Familien immer wieder sto&amp;#195;&amp;#159;en. Wie viel diese traurige Tatsache auch mit den (eigenen) Vorurteilen zu tun hat, zeigt sich anhand von Bernadette Knollers pr&amp;#195;&amp;#164;ziser Milieustudie &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Mein Mallorca&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156;. Hanna Doose wirft einen sehr genauen Blick auf zwei Freundinnen, denen es als M&amp;#195;&amp;#188;tter nicht mehr zu gelingen scheint, zu einer gemeinsamen Sprache zur&amp;#195;&amp;#188;ck zu finden. Bettina Sch&amp;#195;&amp;#182;ller beweist dagegen eindr&amp;#195;&amp;#188;cklich, dass Familienbande st&amp;#195;&amp;#164;rker sind als jedes Sprachproblem. Wenn sie mit Mutter und Oma urlaubt, wird mehr aneinander vorbei als miteinander gesprochen. Spa&amp;#195;&amp;#159; hat man trotzdem! Susanne Schulz gelingt in &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Zusammengebacken&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; schlie&amp;#195;&amp;#159;lich ein kleines Wunder: sie bringt ihre Gro&amp;#195;&amp;#159;eltern Elly und Kurth dazu, zusammen einen Kuchen zu backen &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; eine Premiere in ihrer 61-j&amp;#195;&amp;#164;hrigen Ehe, die vielleicht nur deshalb so lange gehalten hat, weil sie das gemeinsame Backen vorher nicht probiert haben.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;&amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Zwischen vier und sechs&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Regie: Corinna Schnitt, BRD 1997, 6 min.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;&amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Bei uns zu Hause gab es einen ganz genauen Tagesplan.&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Der autobiografische Monolog einer jungen Frau, die im sachlichen Tonfall von lieb gewonnenen Gewohnheiten ihres Familienlebens berichtet. Realsatire auf die stereotypen Rituale der typischen deutschen Kernfamilie.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;&amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Nachlass&amp;#226;&amp;#128;&amp;#157; Regie: Robin Curtis, BRD 1992, 9 min.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Robin Curtis erz&amp;#195;&amp;#164;hlt von ihrer Gro&amp;#195;&amp;#159;mutter, die 1898 aus der Ukraine nach Kanada auswanderte. Sie hinterlie&amp;#195;&amp;#159; sie ein Haus voller skurriler Dinge. Berge von Geldb&amp;#195;&amp;#182;rsen, immense Gurkenvorr&amp;#195;&amp;#164;te und die Erfahrungen einer Migrationsgeschichte bilden den &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Nachlass&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156;, den sie an ihre Enkelin weitergibt. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt; &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Meine Familie und ich&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Regie: Sylvie Boisseau, Frankreich Westermeyer, BRD 1997, 16 min.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Ein Film wie eine Versuchsanordnung: Was hat meine Familie damit zu tun, wer ich bin? Das K&amp;#195;&amp;#188;nstlerpaar Boisseau/Westermeyer erkundet auf spielerische Weise die Bedeutung der Biographie f&amp;#195;&amp;#188;r die eigene Identit&amp;#195;&amp;#164;t. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt; &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Mein Mallorca&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Regie: Bernadette Knoller, BRD 2009, 15 min.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Mallorca ist keine Insel. Mallorca ist eine Lebenseinstellung! &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;&amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Heinrich bringt die Kinder um halb drei&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Regie: Hanna Doose, BRD 2010, 17 min.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Zwei Freundinnen haben einander schon lange Zeit nicht mehr gesehen. Jetzt treffen sie sich, um gemeinsam das Babyzimmer zu streichen. Dieser Tag offenbart die Zerbrechlichkeit ihrer Freundschaft.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Mit Mutti ins Paradies&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Regie: Bettina Sch&amp;#195;&amp;#182;ller, BRD1996, 4 min.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Drei Frauen &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; Tochter, Mutter und Oma &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; machen gemeinsam im Urlaub im S&amp;#195;&amp;#188;den. Die  paradiesischen Zust&amp;#195;&amp;#164;nde k&amp;#195;&amp;#182;nnen nicht davon ablenken, dass die drei Damen einander ganz ungewollt immer wieder vor existentielle Fragen stellen &amp;#226;&amp;#128;&amp;#166; Family Affairs eben. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt; &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Zusammengebacken&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; Regie: Susanne Schulz, BRD 2003, 11 min.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Der Film ist eine Momentaufnahme aus der 61j&amp;#195;&amp;#164;hrigen Ehe von Elly und Kurt Barthel &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; den Gro&amp;#195;&amp;#159;eltern der Regisseurin. Sie backen zusammen einen Kuchen. Nach dem 'Kampf' in der K&amp;#195;&amp;#188;che wird gefeiert. Ein Film f&amp;#195;&amp;#188;r alle, die es so lange miteinander ausgehalten, und alle, die sich lieber wohlweislich getrennt haben.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Das Filmprogramm ist eine Kooperation zwischen der Galerie f&amp;#195;&amp;#188;r Zeitgen&amp;#195;&amp;#182;ssische Kunst Leipzig und der Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que Leipzig. &lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color:#222222&quot;&gt;Mit einer Einf&amp;#195;&amp;#188;hrung durch die Kuratorin Luc-Carolin Ziemann.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Fremd</title>
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<updated>2013-04-27T19:30:00-02:00</updated>
<summary>Zu Beginn zeichnet Mohamed</summary>
<content>Zu Beginn zeichnet Mohamed, einer der beiden Protagonisten des Films mit [einem Kohlest&amp;#195;&amp;#188;ck] eine Landkarte, es ist eine ungew&amp;#195;&amp;#182;hnliche, eine abstrakte Landkarte Afrikas, sie zeigt die Reiseroute bis Nordafrika, dort, wo so viele hoffen, in eine der spanischen Enklaven in Marokko vorzudringen oder das Meer nach Europa zu &amp;#195;&amp;#188;berqueren. &amp;#194;&amp;#171;Europa ist das Paradies&amp;#194;&amp;#187; hei&amp;#195;&amp;#159;t es irgendwann im Film, &amp;#194;&amp;#171;nein&amp;#194;&amp;#187;, &amp;#194;&amp;#171;Europa ist nicht das Paradies, es ist nur das Paradies f&amp;#195;&amp;#188;r Afrika.&amp;#194;&amp;#187;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Streckenweise drehen die Protagonisten, Mohamed, der aus Mali stammt, und Jerry aus Zentralafrika selbst, dadurch erh&amp;#195;&amp;#164;lt man Einblicke in das Leben, das sonst nur in Erz&amp;#195;&amp;#164;hlungen lebendig wird. Jerry will nach Europa, weil er es dort zumindest theoretisch schaffen kann, er ist Musiker und wohl auch Poet, mitunter sehen wir, wie er sich Notizen macht, und wir sp&amp;#195;&amp;#188;ren es an der Art, wie er erz&amp;#195;&amp;#164;hlt. Miriam Fassbenders Film nimmt sich Zeit. 90 Minuten, und die werden nie zu lang, im Gegenteil, am Ende wollen wir noch mehr wissen. Miriam Fassbender zeigt zwei Menschen, l&amp;#195;&amp;#164;sst sie sich selber zeigen. (Angela Huemer) &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt den durch die Filmwerkstatt Hamburg Schleswig-Holstein gef&amp;#195;&amp;#182;rderten Film digital auf Franz&amp;#195;&amp;#182;sisch mit deutschen Untertiteln in der naTo. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;i&gt;Am 27. Mai mit der Regisseurin zum Filmgespr&amp;#195;&amp;#164;ch. Moderation: Claudia Cornelius&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Herz aus Gold 2</title>
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<updated>2013-05-18T20:00:00-02:00</updated>
<summary>&lt;b&gt;Grenzen des Films&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;filmische Hyperr&amp;#195;&amp;#164;ume und Grenztopographien&lt;b</summary>
<content>&lt;b&gt;Grenzen des Films&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;filmische Hyperr&amp;#195;&amp;#164;ume und Grenztopographien&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Eine Reihe, als Expedition - nach Innen wie Au&amp;#195;&amp;#159;en &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; an die R&amp;#195;&amp;#164;nder des Universums der Illusion konzipiert. Die Grenzen des Films sind vielf&amp;#195;&amp;#164;ltig. Sie k&amp;#195;&amp;#182;nnen r&amp;#195;&amp;#164;umlicher, materieller, auch gedanklicher oder zeitlicher Art sein. Das Publikum erwartet ein Blick &amp;#195;&amp;#188;ber die Bruchkante des Sichtbaren, ein in Frage stellen der Kapazit&amp;#195;&amp;#164;t des Denkbaren.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Herz aus Gold 2&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Film ist &amp;#226;&amp;#128;&amp;#166; auch wenn es zun&amp;#195;&amp;#164;chst nicht so scheint, ganz wesentlich erst lichtempfindliches, dann lichtdurchl&amp;#195;&amp;#164;ssiges Material. Eine Grenze des Films ist also &amp;#226;&amp;#128;&amp;#148;der Film selbst. Unvorstellbar, dass das Bild gegen das Bild revoltiert, der Filmstreifen gar den Darsteller attackiert &amp;#226;&amp;#128;&amp;#148; oder doch nicht?&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Das Medium ist aber auch das Feld eines Konfliktes, eine Zone des &amp;#195;&amp;#156;bergangs vom Material zum Menschen und umgekehrt; buchst&amp;#195;&amp;#164;blich.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Im 2. von drei Programmen verschieben wir den Film selbst und seine M&amp;#195;&amp;#182;glichkeit zur Transgression ins Zentrum der Aufmerksamkeit. 6 Titel mit Laufzeiten von 30 Sekunden bis 17 Minuten sind Reflexionsfl&amp;#195;&amp;#164;che zum Grenz&amp;#195;&amp;#188;bertritt.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Projection Instructions&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Morgan Fisher, USA 1976&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Blutrausch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Thorsten Fleisch, BRD 2000&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Instructions for a Light and Sound Machine&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Peter Tscherkassky, &amp;#195;&amp;#150; 2005&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Shot - Countershot&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Peter Tscherkassky, &amp;#195;&amp;#150; 1987&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;VOIDOV~&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Manuel Knapp, &amp;#195;&amp;#150; 2012&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Thunder&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;Ito Takashi, J 1982&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt das Kurzfilmprogramm digital in der naTo. Die Veranstaltung findet mit einer Einf&amp;#195;&amp;#188;hrung von Sven W&amp;#195;&amp;#182;rner statt.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">La guerre est déclarée (Das Leben gehört uns)</title>
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<updated>2013-05-11T20:00:00-02:00</updated>
<summary>Was passiert mit einer Familie</summary>
<content>Was passiert mit einer Familie, mit einem Paar, wenn das einzige Kind an Krebs erkrankt? F&amp;#195;&amp;#188;r die Regisseurin Val&amp;#195;&amp;#169;rie Donzelli und den Schauspieler J&amp;#195;&amp;#169;r&amp;#195;&amp;#169;mie Elka&amp;#195;&amp;#175;m ist das keine hypothetische Frage. Sie haben genau das erlebt, als bei ihrem einj&amp;#195;&amp;#164;hrigen Sohn Adam ein b&amp;#195;&amp;#182;sartiger Gehirntumor diagnostiziert wurde. Die &amp;#195;&amp;#156;berlebenschance bei dieser Art von Krebs liegt bei 10%. Auf den Schock der Diagnose folgen Monate, aus denen Jahre wurden, die mehr oder weniger ausschlie&amp;#195;&amp;#159;lich dem Kampf gegen den Krebs gewidmet sind und in denen sie ihr eigenes Leben und ihre Bed&amp;#195;&amp;#188;rfnisse auf ein Minimum reduzieren. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Warum passiert &lt;b&gt;uns&lt;/b&gt; das?&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; fragt der verzweifelte Vater in einer Szene. &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Weil &lt;b&gt;wir&lt;/b&gt; in der Lage sind, das durchzustehen&amp;#226;&amp;#128;&amp;#156; antwortet ihm seine Freundin und man sp&amp;#195;&amp;#188;rt, dass sie damit nicht nur ihn beruhigen will. Beide geben ihre Arbeit auf, verkaufen ihre Wohnung und ziehen in eine Elternwohnung des Krankenhauses. T&amp;#195;&amp;#164;glich besuchen sie ihren Sohn und versuchen gleichzeitig, ihre eigene Beziehung aufrechtzuerhalten. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Als sie endlich nach 8 Jahren die Nachricht erhalten, dass Adam geheilt ist, sind sie kein Paar mehr. Die Belastungsprobe war zu gro&amp;#195;&amp;#159;, das Beziehungsgewebe ist gerissen. Die Tatsache allerdings, dass es diesen wunderbaren bunten, leichtf&amp;#195;&amp;#188;&amp;#195;&amp;#159;igen und musiktrunkenen Film gibt, zeugt von der Haltbarkeit einer anderen Art von Verkn&amp;#195;&amp;#188;pfung, die diese drei Menschen zusammen h&amp;#195;&amp;#164;lt. Das Schlussbild zeigt die drei gemeinsam am Meer, die Gesichter im Wind, einander zugewandt &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; eine gl&amp;#195;&amp;#188;ckliche Familie. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Der Film ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Donzelli und Elka&amp;#195;&amp;#175;m, die ihre eigene Geschichte autobiographisch in Szene setzen und sich noch dazu selbst verk&amp;#195;&amp;#182;rpern. Trotzdem oder gerade deshalb fehlt dem Film alles R&amp;#195;&amp;#188;hrselige. Obwohl Authentizit&amp;#195;&amp;#164;t ein wichtiges Kriterium war, scheint es noch wichtiger gewesen zu sein, der wunderbaren Absurdit&amp;#195;&amp;#164;t des Lebens mit kleinen, kreativen Schlenkern eine Referenz zu erweisen. Und warum sollte man sich wundern, wenn die beiden mitten in einer Unterhaltung pl&amp;#195;&amp;#182;tzlich anfangen zu singen oder nach zweimaligem Klatschen ein komplett geschm&amp;#195;&amp;#188;ckter Weihnachtsbaum im Zimmer steht? Es passieren doch Tag f&amp;#195;&amp;#188;r Tag weitaus absurdere Dinge auf der Welt&amp;#226;&amp;#128;&amp;#166; (Luc-Carolin Ziemann)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Das Filmprogramm ist eine Kooperation zwischen der Galerie f&amp;#195;&amp;#188;r Zeitgen&amp;#195;&amp;#182;ssische Kunst Leipzig und der Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que Leipzig. Es wird eine 35-mm-Kinokopie vorgef&amp;#195;&amp;#188;hrt. Einf&amp;#195;&amp;#188;hrung: Luc-Carolin Ziemann&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Leviathan</title>
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<updated>2013-05-22T17:14:32-02:00</updated>
<summary>Die Menschheit ist vom Meer besessen</summary>
<content>Die Menschheit ist vom Meer besessen. [...] Es verhandelt die Grenze zwischen Leben und Tod, Oben und Unten, Luft und Wasser. [...] Es ist unendlich sch&amp;#195;&amp;#182;n &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; wenn auch beunruhigend tief.&quot; In den Gew&amp;#195;&amp;#164;ssern, in denen schon Melvilles Pequod Moby Dick jagte, f&amp;#195;&amp;#164;ngt Leviathan den Zusammenprall von Mensch, Natur und Maschine ein. Ein Jahr verbrachten Castaing-Taylor und Paravel filmend mit Hochseefischern aus New England auf dem Meer. Das entstandene Portr&amp;#195;&amp;#164;t der Fischereiarbeit steht in der alten Tradition, Fischerleute als Motiv f&amp;#195;&amp;#188;r Bilder zu benutzen. Und dennoch widersteht der Film jedweder Romantisierung und dem Anthropozentrismus, die oftmals mit dieser Tradition einhergehen. Er evoziert vielmehr eine weniger emotionale Beziehung zwischen Mensch und Ozean sowie eine in &amp;#195;&amp;#164;sthetischer und ontologischer Hinsicht gleichwertige Gewichtung von Humanem, &amp;#195;&amp;#150;kologischem und Industriellem. Mit einem Dutzend Kameras gedreht &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; die herumgeschleudert und angebunden sowie von Fischer zu Filmemacher gereicht wurden &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; entsteht das kosmische Portr&amp;#195;&amp;#164;t eines der &amp;#195;&amp;#164;ltesten Unterfangen des Menschen.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;(Arsenal Distribution)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Leipzig-Premiere. Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt den Film digital in der naTo.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Sightseers</title>
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<updated>2013-04-27T22:15:00-02:00</updated>
<summary>Tina (Alice Lowe) und Chris (Steve Oram) sind ein frischverliebtes P&amp;#195;&amp;#164;rchen</summary>
<content>Tina (Alice Lowe) und Chris (Steve Oram) sind ein frischverliebtes P&amp;#195;&amp;#164;rchen. Da hat Chris eine tolle Idee: Er will seiner Liebsten die Welt auf seine Weise zeigen und so macht sich das P&amp;#195;&amp;#164;rchen zur ersten gemeinsamen Reise auf. Auf ihrer Tour mit dem Wohnwagen quer &amp;#195;&amp;#188;ber die britischen Inseln besichtigen sie touristische Highlights wie das Ribblehead Viadukt, das Crich Eisenbahnmuseum oder das Keswick Stiftmuseum. Alles deutet auf ein bestenfalls durchschnittliches, eher langweiliges P&amp;#195;&amp;#164;rchen hin, wenn Chris nicht noch ein kleines Geheimnis mit sich rumtragen w&amp;#195;&amp;#188;rde. Sobald er sich n&amp;#195;&amp;#164;mlich bedroht oder bedr&amp;#195;&amp;#164;ngt f&amp;#195;&amp;#188;hlt, gehen die Nerven mit ihm durch und dann t&amp;#195;&amp;#182;tet er alles und jeden. Auf ihrer Reise werden die beiden Zeugen von &amp;#195;&amp;#188;berquellenden M&amp;#195;&amp;#188;lleimern, l&amp;#195;&amp;#164;rmenden Jugendlichen und vorreservierbaren Campingpl&amp;#195;&amp;#164;tzen. All das gef&amp;#195;&amp;#164;llt Chris nicht und er wird nerv&amp;#195;&amp;#182;s&amp;#226;&amp;#128;&amp;#166; &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt den Film digital auf Englisch mit deutschen Untertiteln in der naTo.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Starlet (2012)</title>
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<updated>2013-05-22T17:14:32-02:00</updated>
<summary>Die 21-j&amp;#195;&amp;#164;hrige Jane (Dree Hemingway</summary>
<content>Die 21-j&amp;#195;&amp;#164;hrige Jane (Dree Hemingway, die Urenkelin von Ernet Hemingway) driftet selbstvergessen im sonnendurchfluteten&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;San Fernando Valley in Kalifornien durch den Tag, bis sie auf die viermal so alte Sadie trifft: Jane findet nach einem Garagenflohmarkt 10.000 Dollar in einer alten Thermoskanne und will diese, inklusive des Geldes, der ehemaligen Besitzerin Sadie (Besedka Johnson) zur&amp;#195;&amp;#188;ckgeben. Doch die alte Frau knallt ihr die T&amp;#195;&amp;#188;r vor der Nase zu. Aber Jane l&amp;#195;&amp;#164;sst nicht locker und verschafft sich einen Weg in das Leben der 85-j&amp;#195;&amp;#164;hrigen verbitterten Sadie, so dass eine ungew&amp;#195;&amp;#182;hnliche Freundschaft zwischen den beiden Frauen entsteht. Janes glatte Oberfl&amp;#195;&amp;#164;che weicht einer Tiefe und Ernsthaftigkeit, die anfangs nicht m&amp;#195;&amp;#182;glich schien. Getragen von starken Schauspielleistungen und einer l&amp;#195;&amp;#164;ssig zur&amp;#195;&amp;#188;ckhaltenden Inszenierung, findet STARLET gerade in den leisen Momenten zu gro&amp;#195;&amp;#159;er St&amp;#195;&amp;#164;rke. Die unkonventionelle Ann&amp;#195;&amp;#164;herung der beiden ganz auf sich allein gestellten Frauen, deren Unterschiede nicht gr&amp;#195;&amp;#182;&amp;#195;&amp;#159;er sein k&amp;#195;&amp;#182;nnten, werden stimmig und mit sicherem Tonfall von Sean Baker erz&amp;#195;&amp;#164;hlt, ohne allbekannte Erz&amp;#195;&amp;#164;hlmuster zu benutzen. Dree Hemingway spielt in STARLET ihre erste Hauptrolle, f&amp;#195;&amp;#188;r die 86-j&amp;#195;&amp;#164;hrige Besedka Johnson war es die erste Filmrolle &amp;#195;&amp;#188;berhaupt.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt den Film digital im amerikanischen Original mit deutschen Untertiteln.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Staub auf unseren Herzen</title>
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<id>urn:uuid:1225c695-cfb8-4ebb-aaaa-000000004350</id>
<updated>2013-05-10T19:30:00-02:00</updated>
<summary>Eine &amp;#195;&amp;#188;berperfekte Mutter</summary>
<content>Eine &amp;#195;&amp;#188;berperfekte Mutter, verstrickt in ein unheilvolles und doch allt&amp;#195;&amp;#164;gliches [...] Katz-und-Mausspiel mit ihrer erwachsenen Tochter Kathi, die als alleinerziehende, erfolglose Schauspielerin in Berlin lebt. Die Mutter, eine erfolgreiche Psychologin, kann es nicht lassen, Kathi st&amp;#195;&amp;#164;ndig vorzuhalten, was sie alles falsch macht. Doch dicht unter der verst&amp;#195;&amp;#164;ndnisvollen Mutter-Oberfl&amp;#195;&amp;#164;che lauert eine verletzte, ungl&amp;#195;&amp;#188;ckliche Frau, die es einfach nicht ertragen kann, dass ihre Tochter zaghaft beginnt, ihr eigenes Leben zu leben.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Die verstorbene Susanne Lothar spielt hier ihre letzte gro&amp;#195;&amp;#159;e Rolle &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; ihr gegen&amp;#195;&amp;#188;ber [agiert] Stephanie Stremler mit der ihr eigenen extrem verlangsamten Grandezza, die sie bereits in DIE SPIELW&amp;#195;&amp;#156;TIGEN aus dem Ensemble der hyperaktiven Selbstdarsteller herausragen lie&amp;#195;&amp;#159;. So eckig und ungelenk sie wirkt, so entschieden geht sie in ihrer Rolle ihren Weg. Dabei gelingt es Stremler, Kathi in all ihrer Verletzlichkeit gleichzeitig spontan und stoffelig wirken zu lassen. Wenn sie den selbst verfassten Song &amp;#226;&amp;#128;&amp;#158;Staub auf unseren Herzen&quot; mit brechender Stimme zur Gitarre intoniert, dann l&amp;#195;&amp;#164;uft es einem mehr als einmal kalt den R&amp;#195;&amp;#188;cken herunter. &lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Wir werden Zeuge einer Entbl&amp;#195;&amp;#182;&amp;#195;&amp;#159;ung. Stephanie Stremlers Kathi ist alles andere als hip und smart, sie ist unsicher, langsam und linkisch, aber sie steht zu sich selbst. Ob diese wirklich atemberaubende Charakterzeichnung auf das schauspielerische Verm&amp;#195;&amp;#182;gen Stremlers zur&amp;#195;&amp;#188;ckzuf&amp;#195;&amp;#188;hren ist oder ob sie sich hier einfach selbst spielt, bleibt offen und spielt streng genommen auch keine Rolle. Fest steht, dass es ein gro&amp;#195;&amp;#159;es Kino-Erlebnis ist, ihr und Susanne Lothar dabei zuzusehen, wie sie mit sparsamen Gesten und ohne viele Worte famili&amp;#195;&amp;#164;re Untiefen ausloten. Hanna Doose, die schon in ihren famosen Kurzfilmen immer wieder bewiesen hat, dass sie eine Regisseurin ist, die auf die Intuition ihrer Darstellerinnen vertraut, hat hier eine Paarung zusammengestellt, die den Film mit der Kraft zweier unterschiedlich gepolter Herzen sehr weit tr&amp;#195;&amp;#164;gt. (Luc-Carolin Ziemann)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Das Filmprogramm ist eine Kooperation zwischen der Galerie f&amp;#195;&amp;#188;r Zeitgen&amp;#195;&amp;#182;ssische Kunst Leipzig und der Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que Leipzig.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color:#222222&quot;&gt;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;i&gt;Am 10.6. begr&amp;#195;&amp;#188;&amp;#195;&amp;#159;en wir Stephanie Stremler zum Filmgespr&amp;#195;&amp;#164;ch. Moderation: Luc-Carolin Ziemann&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">The Broken Circle</title>
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<updated>2013-05-14T22:00:00-02:00</updated>
<summary>Warum entfremden sich Menschen ausgerechnet in dem Moment</summary>
<content>Warum entfremden sich Menschen ausgerechnet in dem Moment, in dem sie einander am meisten brauchen? Der belgisch-niederl&amp;#195;&amp;#164;ndische Film THE BROKEN CIRCLE liefert sensible Antworten &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; mit gro&amp;#195;&amp;#159;er emotionaler Wucht. Hunderte von Filmen handeln von der Liebe und wie sie diejenigen, die sie empfangen, gl&amp;#195;&amp;#188;cklich macht. Seltener sieht man im Kino die andere Seite der Medaille: zu welch nachhaltigen Ungl&amp;#195;&amp;#188;ck die Liebe f&amp;#195;&amp;#188;hren kann.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Elise und Didier sind ein ungew&amp;#195;&amp;#182;hnliches Paar. Elise hat ein Tattoo-Studio, Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band. Er redet viel, sie h&amp;#195;&amp;#182;rt meistens zu. Er ist ein &amp;#195;&amp;#188;berzeugter Atheist und ein hoffnungsloser Romantiker, sie schm&amp;#195;&amp;#188;ckt sich mit einem t&amp;#195;&amp;#164;towierten Kreuz und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als sie sich kennenlernen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Ihr Gl&amp;#195;&amp;#188;ck ist perfekt, als Maybelle geboren wird. Doch als sie im Alter von sechs Jahren ernsthaft erkrankt, ger&amp;#195;&amp;#164;t ihre Welt aus den Fugen und all die Wendepunkte ihrer intensiven Beziehung ziehen an ihnen vorbei.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Zuletzt vielleicht das Wichtigste: THE BROKEN CIRCLE w&amp;#195;&amp;#164;re ein in seiner Traurigkeit kaum zu ertragender Film, wenn es da nicht die Musik g&amp;#195;&amp;#164;be. Die im Film wiederkehrenden Auftritte der gemeinsamen Band von Didier und Elise geben dem Film ein Ger&amp;#195;&amp;#188;st, an dem sich der Zuschauer festhalten kann, wenn ihn die Wellen des Gef&amp;#195;&amp;#188;hls zu &amp;#195;&amp;#188;berschwemmen drohen. Sie spielen Bluegrass, jene traditionelle Musik aus dem US-Staat Kentucky, deren &quot;Erfindung&quot; Didier seiner Braut einmal folgenderma&amp;#195;&amp;#159;en erkl&amp;#195;&amp;#164;rt: als Gemeinschaftswerk der Tr&amp;#195;&amp;#164;umer und Migranten aus aller Welt, die in den Appalachen-Minen Arbeit fanden und ihre jeweils eigenen Instrumente zusammenbrachten &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; Mandoline, Banjo, Gitarre, Geige, Bass. (Barbara Schweizerhof)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Es lohnt sich durchaus diesen Film im Vergleich zu LA GUERRE EST D&amp;#195;&amp;#137;CLAR&amp;#195;&amp;#137;E, welcher im Rahmen von Hausgemeinschaft (family affairs) l&amp;#195;&amp;#164;uft, zu sehen. Beide Filme verhandeln &amp;#195;&amp;#164;hnliche Themen, beide Filme basieren auf pers&amp;#195;&amp;#182;nlichen Erfahrungen der Filmschaffenden und w&amp;#195;&amp;#164;hlen interessante Ans&amp;#195;&amp;#164;tze diese visuell umzusetzen.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt den Film digital auf Niederl&amp;#195;&amp;#164;ndisch mit deutschen Untertiteln in der naTo.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">The Day the Earth Stood Still</title>
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<updated>2013-05-22T17:14:32-02:00</updated>
<summary>In US-amerikanischen Freiluftkinos waren Science-Fiction Filme in den 1950er Jah</summary>
<content>In US-amerikanischen Freiluftkinos waren Science-Fiction Filme in den 1950er Jahren die popul&amp;#195;&amp;#164;rste Filmware und erfreuten sich v.a. beim jugendlichen Publikum gro&amp;#195;&amp;#159;er Beliebtheit. Innerhalb k&amp;#195;&amp;#188;rzester Zeit entwickelte sich dieses Genre und schuf erstaunlich viele Filme, die heute berechtigt - so auch im Falle von THE DAY THE EARTH STOOD STILL von Robert Wise  - als Klassiker rezipiert werden. Was Filmen wie THE THING FROM ANOTHER WORLD,  IT CAME FROM OTHER SPACE oder aber INVASION OF THE BODY SNATCHERS gemein ist, ist, dass sie zeitgen&amp;#195;&amp;#182;ssische Themen wie die Angst vor einem potentiellen atomaren Krieg oder die Furcht vor kommunistischen Gedankengut stets mitthematisierten. In manchen dieser Sci-Fi-Filme n&amp;#195;&amp;#164;hern sich die Aliens den Erdenmenschen jedoch mit durchaus guten Absichten, so auch in IT CAME FROM OTHER SPACE oder THE DAY THE EARTH STOOD STILL, einem Film, der vor allem von der &amp;#195;&amp;#188;berirdischen Musik Bernard Herrmans lebt, dem zu Ehren wir den Film in der Reihe 'Personalie: Bernard Hermann' auff&amp;#195;&amp;#188;hren. F&amp;#195;&amp;#188;r den Score verwendete Herrmann Musikinstrumente wie u.a. zwei Theremins (Vorl&amp;#195;&amp;#164;ufer des Synthesizers), Klavier, Harfen und Perkussion.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Doch worum geht es in THE DAY THE EARTH STOOD STILL? Zu Zeiten des Kalten Krieges reist Klaatu, der Friedensstifter vom anderen Stern in Begleitung des Roboters Gort in die USA, um seine pazifistischen Ideen den Menschen zu unterbreiten. Da diese auf wenig Geh&amp;#195;&amp;#182;r sto&amp;#195;&amp;#159;en, entscheidet er sich f&amp;#195;&amp;#188;r einen nachdr&amp;#195;&amp;#188;cklicheren Ansatz und l&amp;#195;&amp;#164;sst alle Maschinen in Washington D.C. zum Stehen bringen. In THE DAY THE EARTH STOOD STILL besteht das Raumschiff aus einfachem Holz, Gips und Draht, die Spezialeffekte sind von &amp;#195;&amp;#164;u&amp;#195;&amp;#159;erst einfacher Machart und dennoch haben wir es mit einer Ikone des Genres zu tun, die vom American Film Institute auf den 5. Platz der Top Ten der besten Science Fiction Filme aller Zeiten gesetzt wurde. (Claudia Cornelius)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Die Cin&amp;#195;&amp;#169;math&amp;#195;&amp;#168;que zeigt den Film digital im englischen Original in der naTo. Am 25. Juni mit einer Einf&amp;#195;&amp;#188;hrung.&lt;/b&gt;</content>
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<title type="html">Tulpan</title>
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<updated>2013-04-26T19:30:00-02:00</updated>
<summary>&quot;Was tun</summary>
<content>&quot;Was tun, wenn man abstehende Ohren hat und das einzige heiratsf&amp;#195;&amp;#164;hige M&amp;#195;&amp;#164;dchen weit und breit solche &quot;Segelflieger&quot; abscheulich findet? Man k&amp;#195;&amp;#182;nnte abhauen und sein Gl&amp;#195;&amp;#188;ck in der Stadt versuchen. Man k&amp;#195;&amp;#182;nnte aber auch stur bleiben in dieser kasachischen Steppe, die mindestens so garstig ist wie die umworbene Sch&amp;#195;&amp;#182;ne. Dann w&amp;#195;&amp;#188;rde man das bekommen, was der Film auch dem Zuschauer bietet: einen humorvollen Mix aus Realismus und Poesie.&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;Der Kasache Sergey Dvortsevoy hat vier kurze und mittellange Dokumentarfilme gedreht, bevor er sich mit TULPAN zum ersten Mal der Fiktion widmete. Das merkt man seinem Spielfilmdeb&amp;#195;&amp;#188;t, das 2008 in Cannes den Preis der Reihe &quot;Un Certain Regard&quot; f&amp;#195;&amp;#188;r den besten Film bekam, durchaus an, und zwar sehr zum Vorteil. Wie leicht h&amp;#195;&amp;#164;tten die Bilder der rauen, aber bet&amp;#195;&amp;#182;renden Steppe eine abgegriffene Sehnsucht nach dem einfachen Leben bedienen k&amp;#195;&amp;#182;nnen. Dass sie es nicht tun, verdanken sie allein dem genauen, quasi-dokumentarischen Blick, der die Realit&amp;#195;&amp;#164;t an keiner Stelle besch&amp;#195;&amp;#182;nigt. Und dennoch &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; das ist das Besondere an Dvortsevoys k&amp;#195;&amp;#188;nstlerischer Handschrift &amp;#226;&amp;#128;&amp;#147; f&amp;#195;&amp;#164;ngt die Kamera immer auch den Traum von einem besseren Leben mit ein. Das macht das Drama einer Nomadenfamilie zu einer universellen Geschichte &amp;#195;&amp;#188;ber die erstaunliche Willenskraft, den Widrigkeiten des Alltags ein kleines Gl&amp;#195;&amp;#188;ck abzutrotzen.&quot; (Peter Gutting)&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;ZEOK e.V. zeigt den Film in einer 35-mm-Kopie auf Kasachisch und Russisch mit deutschen Untertiteln in der naTo.&lt;/b&gt;</content>
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