Einladung zur Reise / Disque 957 / Die Muschel und der Kleriker in der Cinémathèque Leipzig

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Monatsprogramm Dezember

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Kurzfilm im Dezember

The Last Coin
Daniel Britt
2009
3:49 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Einladung zur Reise / Disque 957 / Die Muschel und der Kleriker Einladung zur Reise / Disque 957 / Die Muschel und der Kleriker
  • 16.05.2008
    die naTo

Einladung zur Reise / Disque 957 / Die Muschel und der KlerikerDrei Filme von Germaine Dulac – live begleitet

SOLO FÜR LICHT – Stumme Filme von 1919-2007

Frankreich 1922/28, stumm, 90 min, Regie: Germaine Dulac
mit Emma Gynt, Paul Lorbert u.a., Raymond Dubreul, Robert Mirfeuil

I EINLADUNG ZUR REISE
OT: L'INVITATION AU VOYAGE, Germaine Dulac, Frankreich 1927, 39 min, stumm

Großstadt. Nacht. Eine Frau und die Sehnsucht, aus ihrem Ehealltag auszubrechen. In einer Bar lockt das Abenteuer in Gestalt eines Marineoffiziers...
Eine sehr reduzierten Filmerzählung, ein Schritt weiter in der Abkehr vom narrativen Kino hin zu der abstrakteren, rhythmisierten Filmsprache der späteren Experimentalfilme der Regisseurin.

II DISQUE 957
OT: Originaltitel: DISQUE 957, Germaine Dulac, Frankreich 1928, 6 min, stumm, Frankreich 1928

Die Visualisierung zweier Chopin-Preludes aus der Sammlung op.28 - der erste Versuch der Interpretation autonomer Musik durch die Montage von Wirklichkeitsabbildern?

III DIE MUSCHEL UND DER KLERIKER
OT: LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN, Germaine Dulac, Frankreich 1927, 40 min, stumm

LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN nach einem Drehbuch von Antonin Artaud gilt als der erste surrealistische Film, der noch vor Buñuels Film EIN ANDALUSISCHER HUND (1928) gedreht wurde.
Die Geschichte, die keine Geschichte ist, ist um einen jungen Geistlichen gebaut, der sich unverkennbar im ödipalen Dreieck zwischen einer unerreichbaren Frau und einem jovial-dominanten Mann bewegt. Artaud entfesselt in seinem Text einen wahren Strudel und Kreislauf von Bildern, Wunschvorstellungen, Verkehrungen und destruktiven Phantasien. Dulac hält sich bei ihrer Verfilmung detailliert an die Vorlage und setzt dabei elaborierte Filmtricks ein. In präzis komponierten Bildern erforscht sie den ambivalenten Charakter des Textes von Artaud.
Live-Begleitung: Anja Kleinmichel und Lutz Eitel (Piano, Elektronik/E-Gitarre, Field-Recordings)

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