Das Blinde Auge – ein Todesfall in Thüringen 2001 in der Cinémathèque Leipzig

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März-Programm

SINGLE SIZE
Kurzfilme im Mai

01.05. – 16.05.2018
SPIRIT MOUNTAIN
KiiN aka Kirsten Carina Geißer & Ines Christine Geißer
BRD 2016
1:00 min

17.05. – 31.05.2018
LONELY RIDER
Daniel von Bothmer
BRD 2017
3:34 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

SINGLE SIZE
Kurzfilme im Juni

05.06. – 15.06.2018
1st Date
Nils Knoblich
BRD 2007
1:55 min

16.06. – 28.06.2018
Zirkus
Nils Hedinger
CH 2015
1:39 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig zeigt & projiziert alle Filme im Original mit Untertiteln (soweit möglich).


All films at Cinémathèque Leipzig are shown in Original Version with subtitles (if possible).

SAVE THE DATE
2cl Sommerkino auf Conne Island

30.06. – 02.09.2018 | more infos here

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Das Blinde Auge – ein Todesfall in Thüringen 2001

Das Blinde Auge – ein Todesfall in Thüringen 2001

BRD 2018, Dok, 38 min, Regie: Jan Smendek

Sprache: Deutsch
Language: German

Das Dokumentationsprojekt chronik.LE (www.chronikle.org) und die Cinémathèque Leipzig e.V. laden zur Filmvorführung »Das Blinde Auge – ein Todesfall in Thüringen 2001« und anschließendem Gespräch mit Regisseur Jan Smendek ein.

Axel U. wurde in der thüringischen Kleinstadt Bad Blankenburg am 24. Mai 2001 von einem stadtbekannten Neonazi brutal getötet. Doch Polizei, lokale Medien und Stadtpolitik tun sich schwer damit, dies als Tat eines gewalttätigen Neonazis einzuordnen. Weil Axel U. auch für sie am Rande der Gesellschaft stand? Durch monatelange Recherchen wurde der Fall erneut aufgerollt, Akten der Sicherheitsbehörden durchforstet und mit Angehörigen und Zeitzeug*innen gesprochen. Dabei kam heraus, wie unfassbar viel die Geheimdienste und Polizeien eigentlich schon damals wussten. Besonders brisant: Der Täter kommt aus einem Umfeld, aus denen auch die späteren NSU-Terroristen stammen. Trotzdem: Den Fall halten die Behörden bis heute nicht für eine neonazistische Gewalttat.

Eine Kooperation von chronikLe und der Cinémathèque Leipzig e.V.