Sexarbeiterin in der Cinémathèque Leipzig

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Liebe Freund*innen der Cinémathèque,

offiziell dürfen die Kinos in Sachsen wieder öffnen. Doch bevor es losgehen kann, braucht es ein gutes Konzept, damit sich der Kinobesuch für euch und unser Team so sicher wie möglich gestaltet. Auch ein Programm braucht ein paar Tage Vorlauf. Und dass es wirtschaftlich für viele kleine Kinos alles andere als optimal ist, wenn wegen (natürlich wichtiger) Abstandsregelungen nur mehr eine Handvoll Gäste in den Saal passt, ist auch klar. Wir geben unser Bestes, um Lösungen zu finden und so schnell wie möglich wieder für euch da zu sein. Habt bitte noch etwas Geduld mit uns.

Wenn ihr uns unterstützen möchtet, könnt ihr Kinogutscheine (6,50€ pro Stück + einmalig Porto) bei uns bestellen. Schreibt dazu eine Mail an info@cinematheque-leipzig.de.

Wir danken euch von Herzen für all eure Unterstützung und freuen uns, euch so bald wie möglich wiederzusehen!

Bleibt gesund, munter, solidarisch und cinephil!

Eure Cinémathèque Embarassed


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Sexarbeiterin Sexarbeiterin
  • 1.05.2019
    die naTo

Sexarbeiterin

Special zum 1. Mai

BRD 2016, Dok, 96 min, Regie: Sobo Swobodnik

Sprache: Deutsch
Language: German

Zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, haben wir Film & Diskussion zu einem viel disktuierten und oft auch vorursteilsbehafteten Berufszweig im Programm: Sexarbeit!

Der Film "Sexarbeiterin" begleitet die studierte Informatikerin und Berliner Sexarbeiterin Lena Morgenroth über mehrere Monate hinweg durch ihr Leben, bei ihrer Arbeit und im „ganz normalen“ Alltag. Damit will er eine andere Perspektive in die öffentlich geführte Debatte einbringen. Denn Prostitution, Sexarbeit, horizontales Gewerbe sind wie keine andere Berufsbranche von Klischees, Stereotypen und Ressentiments geprägt. In den Medien, vor allem des Boulevards, spielen im Diskurs um Sexarbeit in der Regel ausschließlich Zwangsprostituierte, drogenabhängige oder missbrauchte Sexarbeiter*innen eine Rolle. Dabei werden Sexarbeiter*innen nahezu immer als Opfer dargestellt. Dass es darüber hinaus auch andere Sexarbeiter*innen gibt, die freiwillig und selbständig der Sexarbeit nachgehen, zeigt der Film von Sobo Swobodnik. Mit ihm entstand ein vielseitiges menschliches Porträt einer Sexarbeiterin, im Kontext von Familie, Freunden und Partnerschaft, als Teil der erstarkenden politischen Bewegung der selbstbestimmten Sexarbeiter*innen und bei ihrer tatsächlichen Sexarbeit.

Im Anschluss an den Film wird es eine Podiumsdiskussion mit der aufsuchend tätigen Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin Viola Butzlaff und weiteren Gästen geben.

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