Vakuum | mit Gespräch in der Cinémathèque Leipzig

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ProgrammDezember

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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MUSIC IN MOTION

Kurzfilm im Dezember

Lake Monster
Hiné Mizushima
2018
3:15 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Vakuum | mit Gespräch Vakuum | mit Gespräch
  • Do 28.11. 19:00
    die naTo

Vakuum | mit Gespräch

aidshilfe leipzig zeigt:

CH 2018, 80 min, Regie: Christine Repond
mit Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler, Anna-Katharina Müller, Oriaga Schrage

Sprache: Deutsch
Language: German

Inmitten der Vorbereitungen für ihren 35. Hochzeitstag erfährt Meredith überraschend, dass sie HIV-positiv ist. Als Überträger kommt nur ihr Mann André in Frage. Erschüttert findet Meredith heraus, dass er sie mit Prostituierten hintergeht. Sie konfrontiert André mit der Diagnose und wirft ihn aus dem Haus. Doch Meredith, die ihr Leben gänzlich an der Fürsorge ihrer Familie orientierte, erträgt das Alleinsein kaum. Nach heftigem Streit lässt sie schließlich Andrés Rückkehr zu.
Der Film zeigt sensibel, aber schonungslos die Geschichte einer Beziehung, die durch die HIV-Infektion auf den Prüfstand gerät, ohne dabei zu moralisieren und „Opfer“ und „Täter“ zu definieren. Vielmehr geht es um Fragen der Verhandlung von Sexualität und den damit verbundenen Wünschen und Fantasien.

Im Anschluss: Podiumsdiskussion zum Thema HIV und Heterosexualität
"HIV trifft doch nur die „Anderen“ und hat mit mir nichts zu tun?!"
HIV wird oft nur im Kontext von sogenannten „Risikogruppen“ und von der bürgerlichen Norm abweichenden Sexualitäten und Lebensstilen gedacht und ist weniger im Bewusstsein heterosexuell liebender Menschen. Dies kann, neben persönlichen Ängsten und Unsicherheiten, auch gesellschaftliche Stigmatisierung und Diskriminierung zur Folge haben und zu steigenden Neuinfektionen führen.
Daher wollen wir anlässlich des Welt-Aids-Tages am 01.12. gemeinsam u.a. zu folgenden Fragen diskutieren: Welche Bilder und (moralischen) Vorstellungen haben wir zu Sexualität und HIV/Aids im Kopf und warum wissen wir so wenig über Ansteckungswege, Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten? Was meint Vertrauen und Konsens in Bezug auf Safer Sex? Was bedeutet eine HIV-Infektion heute? Und wie kann eine selbstbestimmte, lustvolle und sichere Sexualität gelingen?

zu Gast:

Phillip Spiegel ist heterosexuell und lebt mit HIV. Er setzt sich künstlerisch, journalistisch und politisch mit seiner Infektion auseinander. Er erzählt u.a. bei Zeit Campus oder Deutschlandfunk Nova über die Geschichte seiner Ansteckung und den Umgang damit.

Sandra Bischoff ist bei der aidshilfe leipzig als Sozialarbeiterin und Sexualpädagogin tätig. In ihrer täglichen Arbeit berät sie Menschen zu Fragen der Sexualität und zu Unsicherheiten beim Schutz vor HIV und STI. Im Bereich der Begleitung von Menschen mit HIV ist Diskriminierung und Selbststigma oft ein Thema.

Franziska Hartung (Moderation) ist Sexualwissenschaftlerin und Referentin für sexuelle Bildung. Sie hat in der Beratungsstelle für sexuell übertragbare Krankheiten und AIDS im Gesundheitsamt Leipzig gearbeitet und sich in ihrer Masterarbeit mit dem Thema HIV und Schuld auseinander gesetzt.

Eintritt gegen Spende.

Eine Veranstaltung der aidshilfe Leipzig in Kooperation mit dem Cinémathèque Leipzig. Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.


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