Letztes Jahr Titanic in der Cinémathèque Leipzig

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07.02. Freitag

20:00A Tale of Two Islands & Die Haut und die Knochen

09.02. Sonntag

19:00Es geschah am hellichten Tag
21:30Die Wache

10.02. Montag

19:00The Pledge
21:30Die Wache

11.02. Dienstag

19:00Welcome to Sodom I mit Diskussion
22:00Die Wache

12.02. Mittwoch

19:00Confucian Dream mit Filmgespräch

13.02. Donnerstag

18:00Up the Mountain
20:30Our Time Machine mit Filmgespräch

14.02. Freitag

17:00A First Farewell
19:00A Woman is a Woman
20:00Above Them the World Beyond & Nightfall
21:0024th Street

15.02. Samstag

16:30Present.Perfect.
19:00Buddha in Africa
21:00Wild Goose Lake

18.02. Dienstag

19:00Die Wache
21:00Es geschah am hellichten Tag

19.02. Mittwoch

19:00Die Wache
21:00The Pledge

20.02. Donnerstag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

23.02. Sonntag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

24.02. Montag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

25.02. Dienstag

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

26.02. Mittwoch

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

27.02. Donnerstag

19:00Little Women
20:00The Story of Milk and Honey & Conference of the Birds
21:45Die Wütenden

ProgrammFeb

März

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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Letztes Jahr Titanic Letztes Jahr Titanic
  • 3.10.2019
    die naTo

Letztes Jahr Titanic

globaLE 2019

BRD 1991, Dok, 97 min, Regie: Andreas Voigt und Sebastian Richter

Sprache: Deutsch
Language: German

Leipzig. Die Umbruchszeit in der DDR zwischen Dezember 1989 und Dezember 1990. Lebengeschichten und Schicksale, Alltagsgeschichten, Menschen. Wie erleben sie dieses Jahr? Wahlkämpfe und Wahlen, die Einführung der D-Mark, die Freiheit des Reisens, die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit – schließlich die Auflösung ihres Landes, die Annexion der DDR und der Ausverkauf einer ganzen Volkswirtschaft. Der Eisengießer Wolfgang war zweimal wegen "versuchter Republikflucht" im Gefängnis. Er will so schnell wie möglich die Westmark und die Wiedervereinigung und selbst in den Westen gehen. Die Wirtin Sylvia macht indes ihre Kneipe zu. Ihr Mann hat schon Arbeit in Bayern. Nach der Währungsunion geht auch sie. John, Red-Skin und Hausbesetzer, wehrt sich mit Gewalt gegen rechtsradikale Jugendliche. Die ehemalige Journalistin Renate spricht über ihre Kontakte zur Staatssicherheit, über Verantwortung und Schuld – gleich zu Beginn des Jahres 1990, zu einer Zeit, als das noch kaum jemand tat. Isabell ist vierzehn, Schülerin und "Grufti". Während sie im Herbst '89 noch voller Euphorie ist, kauft sie sich ein Jahr später eine Pistole, um sich gegen zunehmende Gewalt zu schützen. Lebensgeschichten und Schicksale in Leipzig im letzten Jahr der Deutschen Demokratischen Republik – über ein Jahr hinweg gedreht von Andreas Voigt, der durch seine „Leipzig-Filme“ zu internationaler Bekanntheit gelangt ist.

Mit anschließender Diskussion.

Eintritt frei!