City Lights - Lichter der Großstadt in der Cinémathèque Leipzig

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Kurzfilmmacher_innen unserer Stadt aufgepasst!

Ihr habt einen Kurzfilm (5 bis 10 min) über Traditionen oder Explorationen gedreht und wollt diesen endlich auf der großen Leinwand sehen?

Sendet bitte Eure neuen Filme in den gängigen Datein per Mail an claudia@cinematheque-leipzig.de oder als DVD/Blu-ray an Cinémathèque Leipzig Explorationen: Traditionen? Karl-Liebknecht-Str. 48 04275 Leipzig

Für die Gewinner_innen winken die Beteiligung an einer binationalen Filmmusiktournee, eine feierliche Aufführung bei uns im Haus als auch ein kleines Preisgeld.

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City Lights - Lichter der Großstadt City Lights - Lichter der Großstadt
  • 7.08.2012
    die naTo Leipzig
  • 8.08.2012
    die naTo Leipzig
  • 9.08.2012
    die naTo Leipzig

City Lights - Lichter der Großstadt

Chaplin's Corner

USA 1931, OF (stumm), 87 min, Regie: Charles Chaplin
mit Charles Chaplin, Virginia Cherrill, Florence Lee, Harry Lyers

Als der Tramp (Charles Chaplin) zum ersten Mal dem blinden Blumenmädchen (Virginia Cherrill) begegnet, verliebt er sich sofort in die hübsche Frau. Fortan macht der kleine Mann es sich zum Ziel, ihr das Geld für eine Augenoperation zu besorgen. Nachdem er einem Millionär (Harry Myers) das Leben rettet, scheint er den richtigen Weg gefunden zu haben. Der reiche Exzentriker macht ihn zu seinem besten Freund. Deshalb kann der gutmütige Tramp bei ihm leben und an rauschenden Festen teilnehmen. (Und wer genau hinsieht, kann sogar Jean Harlow als Komparsin unter den Partygästen des Millionärs entdecken.) Allerdings ist der Millionär ihm nur im betrunkenen Zustand wohl gesonnen ist. Im nüchternen Zustand schmeißt er den Tramp immer wieder vor die Haustür seiner schicken Villa. Also versucht der kleine Mann das Geld für seine Angebetete auf andere Weise zu verdienen. Unter anderem wird er zum Straßenkehrer und Preisboxer, scheitert dabei jedoch immer wieder aufs Neue. Schließlich schenkt ihm der Millionär im Alkoholrausch doch noch das nötige Geld. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer: Dem Tramp wird das Geld schnell wieder gestohlen. Als er kurz darauf selbst des Diebstahls bezichtigt wird, scheint alle Hoffnung verloren ...

Obwohl zum Zeitpunkt der Entstehung des Films schon längst der Tonfilm seinen Siegeszug in den Kinos angetreten hatte, drehte Chaplin weiter bewusst stumm oder zumindest mit wenig Musikeinsatz. Ein Wagnis, das sich bezahlt machte: Die poetische Liebesgeschichte LICHTER DER GROSSSTADT wurde im Jahr 1931 zum größten Kassenerfolg seiner bisherigen Karriere.

Die Cinémathèque zeigt den Stummfilm in einer Kinokopie mit englischen Zwischentiteln in der naTo.