I Used to Be Darker in der Cinémathèque Leipzig

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ProgrammAugust2019

ProgrammSeptember2019

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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MUSIC IN MOTION

Kurzfilme im August

01.08. – 14.08.2019

The Little Ships
Marcie LaCerte
2016
1:49 min


15.08. – 28.08.2019

Pyhä Oppi
Christine Gensheimer
2011
2:54 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

 

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I Used to Be Darker I Used to Be Darker
  • 18.02.2014
    die naTo
  • 19.02.2014
    die naTo
  • 20.02.2014
    die naTo
  • 23.02.2014
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I Used to Be Darker

USA 2013, OmU, 90 min, Regie: Matt Porterfield
mit Deragh Campbell, Hannah Gross
Format:DCP

Taryn hat es von Nordirland in die USA verschlagen – der Liebe wegen, die jedoch nach kurzer Zeit beendet ist. Zuflucht sucht sie bei ihren Verwandten in Baltimore. Doch Tante Kim und Onkel Bill besiegeln gerade das Ende ihrer Ehe. Würdevoll soll die Trennung verlaufen, denn ihre Tochter Abby hat sich für die Semesterferien zu Hause angekündigt. Ein Zuhause, das es aber nicht mehr gibt.

Jedem Anfang wohnt ein Ende inne – und umgekehrt. Das gilt auch für Beziehungen. "I used to be darker, then I got lighter …" Liedzeilen, die über der Handlung schweben. Wie Melodien lässt Regisseur Porterfield tiefgründige Themen aufleben: ein Spaziergang durch Musikgenres und das Innenleben der Figuren, mit einer behutsamen Kamera, eindringlich, aber nicht aufdringlich. Dramatische Wendepunkte erfolgen fast beiläufig und entfalten sich umso intensiver. Ablösung und Erlösung, Verlust und Veränderung, Aufbau und Zerfall – alles ist im Fluss. Auch das Wasser im hauseigenen Swimmingpool, der ähnlich eindrucksvoll inszeniert ist wie bereits in Hamilton, Porterfields Erstlingswerk. I USED TO BE DARKER ist ein Film über das Loslassenkönnen. "And then I got lighter …"

Die Cinémathèque zeigt den Film ebenso wie WELCOME TO PINE HILL als besondere Beispiele des zeitgenössischen, realistischen Films, der einen unverstellten Blick auf US-amerikanische Lebensverhältnisse wirft.