And-ek Ghes in der Cinémathèque Leipzig

<< Juni 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 heute morgen >>


Programm Juli

2cl Sommerkino

 

 

Kurzfilme im Juni

06.06.-14.06.
GLITCH
Gyuri Cloe Lee

USA 2015
1:44 min

 

15.06.-30.06.
Mr Night has a day off
Ignas Meilunas

Litauen 2016
2:00 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

Newsletter

And-ek Ghes And-ek Ghes
  • 23.09.2016
    die naTo
  • 25.09.2016
    die naTo
  • 27.09.2016
    die naTo
  • 28.09.2016
    die naTo
  • Do 29.09. 20:00
    die naTo
  • 2.10.2016
    die naTo
  • 3.10.2016
    die naTo

And-ek Ghes

BRD 2016, OmU, Dok, 93 min, Regie: Philip Scheffner, Colorado Velcu

Format:DCP

Sprache: Rumänisch mit deutschen Untertiteln
Language: Romanian with german subtitles

AND-EK GHES ("Eines Tages") ist ein Lied und ein Versprechen: an die Geliebte, an die Kinder, an sich selbst. Familie Velcu aus Faţa Luncii, Rumänien, zieht nach Berlin und inszeniert sich selbst in eine mögliche Zukunft hinein.

Als die Roma-Familie Velcu vor einigen Jahren von Rumänien nach Deutschland übersiedelte, waren die befreundeten Filmemacher*innen aus Berlin zur Stelle, filmten den Einzug. Dem Familienrat gefiel der Vorschlag, einen Film über ihr neues Leben zu drehen. Colorado Velcu wurde als alleinerziehender Familienvater von sieben Kindern zum Co-Regisseur von Philip Scheffner, was authentische Einblicke in das nicht eben leichte, aber dafür turbulente Leben seiner Kinder und Neffen, Schwestern und Schwager erlaubt: Ein erster Velcu-Berliner wird geboren, ein schmerzhafter Abschied von den Verwandten, die besseren Verdienstchancen Richtung Spanien nachreisen müssen, die Ehefrau weggesperrt im fernen rumänischen Gefängnis, Berliner Bürokratie, Armut und Alltagsrassismus, dennoch viel Humor und sich entwickelnde künstlerische Talente, die in und durch den Film ihre eigene Geschichte in Roma-Bollywood-Manier erzählen. Die Entstehungsgeschichte dieser „Velcu-Saga“ wird immer wieder unter den Mitwirkenden diskutiert – und macht den Film mal melancholisch, dann wieder sehr witzig und charmant zu einem klugen Meta-Film über das Filmemachen, über Medienbilder und Stereotype von Roma-Familien heute.

„Zwei Jugendliche aus der Velcu-Großfamilie drehen ein Bollywood-Musikvideo zu einer Komposition von Regisseur Velcu, singend und tanzend, mitten in Berlin. Hinreißend!“ (Der Tagespiegel)

„Ein faszinierender Akt der narrativen Selbstermächtigung“ (kino-zeit.de)

Am 23.9. anschließend Filmgespräch mit den beiden Regisseuren Philip Scheffner und Colorado Velcu.