Ida in der Cinémathèque Leipzig

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Programm Juli

2cl Sommerkino

 

 

Kurzfilme im Juni

06.06.-14.06.
GLITCH
Gyuri Cloe Lee

USA 2015
1:44 min

 

15.06.-30.06.
Mr Night has a day off
Ignas Meilunas

Litauen 2016
2:00 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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Ida Ida
  • 25.06.2017
    die naTo

Ida

Cinema Schalom - Im Rahmen der jüdischen Woche in Leipzig

Polen/Dänemark 2013, OmU, 78 min, Regie: Pawel Pawlikowski
mit Agata Kulesza, Agata Trzebuchowska, Dawid Ogrodnik
Format:DCP

Sprache: Polnisch mit deutschen Untertiteln
Language: Polish with german subtitles

Im oscarprämierten Drama Ida werden der angehenden Nonne Anna von ihrer Tante einige verblüffende Aspekte ihrer Vergangenheit enthüllt.

Polen 1962. Die 18-jährige Novizin Anna bereitet sich auf ihr Gelübde vor. Doch bevor sie dieses ablegen darf, stellt die Äbtissin die als Waise aufgewachsene Anna vor eine überraschende Aufgabe: Sie soll ihre letzte verbleibende Verwandte treffen. Anna fährt in die Stadt zu Wanda, der Schwester ihrer Mutter, der sie noch nie begegnet ist. Das Aufeinandertreffen des behütet aufgewachsenen, religiösen Mädchens und der mondänen wie parteitreuen Richterin wird das Leben beider Frauen verändern.
In eindrücklichen Schwarz-Weiß-Bildern, still und intensiv, erzählt der Regisseur Pawel Pawlikowski („Last Resort“, „My Summer of Love“) von zwei Frauen, denen das Vergessen nicht gelingt.
IDA wurde 2015 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

Anschließend Gespräch mit Dr. Hans-Christian Trepte, Literaturwissenschaftler, Polonist und Anglist, zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust in Literatur und Film der polnischen Gegenwart sowie im Besonderen zu den historisch-politischen Hintergründen des Films "Ida": zunächst staatlich gefördert und auch in Polen mit Preisen bedacht, ist er seit dem Regierungswechsel 2015 offiziell als antipolnisch und unpatriotisch geächtet und kaum mehr öffentlich sichtbar.