The Return in der Cinémathèque Leipzig

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März-Programm

SINGLE SIZE
Kurzfilme im April

01.04. – 09.04.2018
BIG BAG
Daniel Greaves
Großbritannien 2016
1:55 min

10.04. – 27.04.2018
I'M SORRY I'M PATHETIC
Nari Jang
Südkorea 2017
1:58 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

 

SINGLE SIZE
Kurzfilme im Mai

01.05. – 16.05.2018
SPIRIT MOUNTAIN
KiiN aka Kirsten Carina Geißer & Ines Christine Geißer
BRD 2016
1:00 min

17.04. – 31.05.2018
LONELY RIDER
Daniel von Bothmer
BRD 2017
3:34 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig zeigt & projiziert alle Filme im Original mit Untertiteln (soweit möglich).


All films at Cinémathèque Leipzig are shown in Original Version with subtitles (if possible).

SAVE THE DATE
2cl Sommerkino auf Conne Island

30.06. – 02.09.2018 | more infos here

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The Return The Return
  • Mi 21.06. 20:00
    die naTo

The Return

Cinema Schalom - Im Rahmen der jüdischen Woche in Leipzig

USA 2014, engl. OF, Dok, 83 min, Regie: Adam Zucker

Format:DCP

Sprache: Polnisch mit englischen Untertiteln
Language: Polish with english subtitles

+++English version below+++

„Juden? Nein, hier nicht. Alte Häuser können Sie hier finden, aber keine Juden, die wohnen in Warschau.“ Sätze wie diese kann man nicht nur in der Kleinstadt Otwock, sondern überall in Polen hören. Denn in dem Land, in dem Jahrhunderte lang Juden eine Heimat fanden, haben der Zweite Weltkrieg und die deutsche NS-Vernichtungspolitik große Teile des jüdischen Lebens zum Erliegen gebracht.
Dabei ist die jüdische Kultur in Polen allgegenwärtig. Ein regelrechter Philosemitismus ließ nach 1989 an allen Ecken jüdische Kulturfestivals aus dem Boden sprießen, Restaurants servieren koscheres Essen, zahlreiche Bücher und Filme zum Thema erscheinen jedes Jahr, der Klezmer ist allgegenwärtig, die Geschichte jüdischer Gemeinden wird universitär erforscht und die alten Gotteshäuser restauriert. Aber wo sind die Juden?
Doch, es gibt sie – und sie sind jung. Sie fühlen sich wie Pioniere nach der Gründung Israels. Viele hatten gerade erst ihr „jewish coming out“, als sie jüdische Vorfahren in ihrer Familie entdeckten. Sie hören Hiphop und Reggae, sitzen im Jiddisch-Sprachkurs und lernen Speisegebote. Sie gründen Familien und überlegen, wie ihr Nachwuchs gottgefällig aufwachsen könnte. Manche pflegen einen jüdischen Lifestyle, ohne sich allzu genau an die strengen religiösen Regeln zu halten – wie soll man einen Sabbat ohne Facebook durchhalten?
Adam Zuckers Dokumentarfilm begleitet vier sehr unterschiedliche junge Frauen über einen langen Zeitraum dabei, wie sie sich darum bemühen, in einer katholisch geprägten Gesellschaft ein jüdisches Leben zu führen.

Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin (Filiale Leipzig) in Zusammenarbeit mit dem Cinémathèque Leipzig e. V.

Mit einer Einführung von Rainer Mende, Programmreferent Polnisches Institut.

Der Eintritt ist frei.

How does one claim an identity in a vacuum? Living in Poland, the four young women in Adam Zucker’s engaging film learned of their Jewish roots after growing up Catholic. Defining themselves through their difference, they feel like pioneers in a country that was once the epicenter of the Jewish world. But as life takes them away to New York and Israel, their sense of Jewishness, and its relative importance, shifts, as do their views of the potential for a renewed Jewish community in Poland.

An event organized by the Polish Institute Berlin/Leipzig in cooperation with the Cinémathèque Leipzig e. V.

With an introduction by Rainer Mende, Polish Institute

Free entry


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