8, Lenin Avenue in der Cinémathèque Leipzig

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01.04. Mittwoch

19:00Little Women
21:30Jojo Rabbit

02.04. Donnerstag

09:15Flüstern und Schreien
19:00Jojo Rabbit
21:15Mädchen in Uniform I mit Einführung

03.04. Freitag

09:30Dark Eden

07.04. Dienstag

19:00Jojo Rabbit
21:15Mädchen in Uniform I mit Einführung

08.04. Mittwoch

19:00Der Große Navigator. Gott ist auch nur ein Mensch I mit Diskussion
22:00Jojo Rabbit

09.04. Donnerstag

19:00Chichinette
20:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
21:00Die perfekte Kandidatin

10.04. Freitag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos

12.04. Sonntag

19:00Chichinette
21:00Die perfekte Kandidatin

13.04. Montag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Chichinette
21:00Die perfekte Kandidatin

14.04. Dienstag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Die perfekte Kandidatin
21:00Chichinette

15.04. Mittwoch

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Die perfekte Kandidatin
21:00Chichinette

16.04. Donnerstag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Mädchen in Uniform I mit Einführung
21:15Chichinette

17.04. Freitag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Mädchen in Uniform I mit Einführung
21:15Die perfekte Kandidatin

20.04. Montag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos

21.04. Dienstag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos

22.04. Mittwoch

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos

23.04. Donnerstag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Als wir tanzten
21:15Die Rüden

24.04. Freitag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Als wir tanzten
21:15Die Rüden

25.04. Samstag

19:00Als wir tanzten
21:15Die Rüden

27.04. Montag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Die Rüden
21:15Als wir tanzten

28.04. Dienstag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Die Rüden I mit Regiegespräch
22:00Als wir tanzten

29.04. Mittwoch

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos
19:00Die Rüden
21:15Als wir tanzten

30.04. Donnerstag

10:00Videokunst aus Mexiko: Das „infrarealistische“ Kino des Colectivo Los Ingrávidos

März

INTERIM

CORONA-SPIELPAUSE

So bald wie möglich sind wir wieder für euch da...

Passt derweil gut auf euch und andere auf, bleibt gesund und cinephil!

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8, Lenin Avenue
  • Sa 4.11. 11:00
    die naTo

8, Lenin Avenue

DOK Leipzig 2017

101 min

8, Lenin Avenue
R: Anna Pitoun/Valérie Mitteaux, France 2017, Doc, 101 min, OV with English subtitles

Long-term observations have their own rules. They often evolve out of earlier film projects and a continued contact with the protagonists. Anna Pitoun and Valérie Mitteaux have followed their protagonist Salcuta Filan’s fate with the camera for almost 15 years, which allows them to draw a wide narrative arc and reveal developments. The first images, showing the citizens of Achères, a community to the north-east of Paris, trying to protect a Roma camp from evacuation were shot in 2003. That was when the first film about Salcuta and her two children, Denisa and Gabi, was produced, “Caravan 55”. The directors want to show that integration is possible, even for Roma, who are up against stronger prejudices than other immigrants. Right-wing populists use them as scapegoats to be made political examples of. Despite the warm-hearted helpers whose friendship with Salcuta’s family is real, everyday racism and antiziganism are clearly apparent, just like the shift to the right of the past few years which has changed the social climate in France. Nonetheless Salcuta grows from a shy, single widow to a confident matriarch who fights for her rights. In France she finds a voice she never had as a Romani in her home country of Romania.

Langzeitbeobachtungen haben ihre eigenen Regeln. Oft entwickeln sie sich aus vorherigen Filmen und dem anhaltenden Kontakt zu den Gefilmten. Anna Pitoun und Valérie Mitteaux haben das Schicksal ihrer Protagonistin Salcuta Filan über fast 15 Jahre mit der Kamera begleitet. Das erlaubt ihnen, einen großen Erzählbogen zu spannen und Entwicklungen aufzuzeigen. Die ersten Bilder, in denen die Bürger von Achères, einer Gemeinde nordöstlich von Paris, ein Roma-Lager vor der Räumung schützen wollen, wurden 2003 gedreht. Damals entstand „Caravan 55“, ein erster Film über Salcuta und ihre beiden Kinder Denisa und Gabi. Die Regisseurinnen wollen zeigen, dass Integration sehr wohl möglich ist, und zwar auch für Roma, denen größere Vorurteile als anderen Zuwanderern entgegenschlagen. Rechten Populisten dienen sie als Sündenböcke, an denen sich politische Exempel statuieren lassen. Trotz der herzlichen Helferinnen und Helfer, die Salcutas Familie in echter Freundschaft verbunden sind, werden auch alltäglicher Rassismus und Antiziganismus deutlich, ebenso der Rechtsruck der letzten Jahre, der das gesellschaftliche Klima in Frankreich veränderte. Dennoch entwickelt sich Salcuta von einer schüchternen, alleinerziehenden Witwe zu einer selbstbewussten Matriarchin, die für ihre Rechte kämpft. In Frankreich findet sie eine Stimme, die sie als Romni in ihrer Heimat Rumänien nie hatte.

---Sirkka Möller

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