Licht in der Cinémathèque Leipzig

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07.02. Freitag

20:00A Tale of Two Islands & Die Haut und die Knochen

09.02. Sonntag

19:00Es geschah am hellichten Tag
21:30Die Wache

10.02. Montag

19:00The Pledge
21:30Die Wache

11.02. Dienstag

19:00Welcome to Sodom I mit Diskussion
22:00Die Wache

12.02. Mittwoch

19:00Confucian Dream mit Filmgespräch

13.02. Donnerstag

18:00Up the Mountain
20:30Our Time Machine mit Filmgespräch

14.02. Freitag

17:00A First Farewell
19:00A Woman is a Woman
20:00Above Them the World Beyond & Nightfall
21:0024th Street

15.02. Samstag

16:30Present.Perfect.
19:00Buddha in Africa
21:00Wild Goose Lake

18.02. Dienstag

19:00Die Wache
21:00Es geschah am hellichten Tag

19.02. Mittwoch

19:00Die Wache
21:00The Pledge

20.02. Donnerstag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

23.02. Sonntag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

24.02. Montag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

25.02. Dienstag

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

26.02. Mittwoch

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

27.02. Donnerstag

19:00Little Women
20:00The Story of Milk and Honey & Conference of the Birds
21:45Die Wütenden

ProgrammFeb

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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Licht Licht
  • 11.02.2018
    die naTo
  • 12.02.2018
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  • Di 20.02. 22:00
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  • Mi 21.02. 22:00
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  • So 25.02. 20:30
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LichtMademoiselle Paradis

BRD/Österreich 2017, OmeU, 97 min, Regie: Barbara Albert
mit Maria-Victoria Dragus, Devid Striesow, Katja Kolm
Format:DCP

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
Language: German with english subtitles

+++English version below+++

Wien 1777. Die früh erblindete 18jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als Klavier-Wunderkind in der Wiener Gesellschaft bekannt. Nach zahllosen folgenschweren medizinischen Fehlbehandlungen wird sie von ihren ehrgeizigen Eltern dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut.
Langsam beginnt Resi im offenen Haus der Mesmers im Kreise wundersamer Patient*innen und Dienstmädchen das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht...

Der Film basiert auf dem Roman "Am Anfang war die Nacht" von Alissa Walser, der sich auf das historisch belegte Leben der blinden Klaviervirtuosin Maria Theresia von Paradis bezieht. Paradis lebte von 1759 bis 1824 in Wien und arbeitete als Komponistin, Pianistin und Musikpädagogin. Sie trat europaweit auf und spielte Klavierkonzerte von Mozart und Haydn. Mozart soll ihr sogar ein Stück geschrieben haben (KV 456). Verbrieft ist, dass Paradi im Jahr 1777 einige Zeit in Behandlung bei Franz Anton Mesmer war, worauf sich ihr Zustand kurzfristig verbessert haben soll.

Dass mit Maria Dragus einmal mehr eine sehende Schauspielerin eine blinde Person verkörpert, ist ein Manko des dennoch sehenswerten Films, der die Chance zu ernsthafter Inklusion in diesem Sinne leider nicht ergriffen hat.

Vienna, 1777. Maria Theresia (“Resi”) Paradis, 18 years old, is blind, and a pianist of remarkable talent. Resi lost her eyesight literally overnight when she was three. After countless failed medical experiments, her overprotective parents seek out a controversial “miracle doctor,” Franz Anton Mesmer, as their last hope for a cure. For Dr. Mesmer, the chance to successfully treat the young girl could lead to fame and fortune.
Resi moves into the estate of the doctor and his wife, where in the company of other patients she tastes personal freedom for the first time. And Mesmer’s treatments seem to have almost immediate success. However, Resi soon notices that as her sight is beginning to return, her musical virtuosity is declining. She becomes aware that being part of society as a seeing person comes at too high a price if it can mean the loss of her inner world of music.


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