América in der Cinémathèque Leipzig

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01.06. Samstag

19:00The Artist and the Pervert | mit Regiegespräch
22:00Greta

02.06. Sonntag

19:00The Artist and the Pervert | mit Regiegespräch
21:00Greta

05.06. Mittwoch

19:00The Artist and the Pervert | mit Regiegespräch
21:00Greta

06.06. Donnerstag

19:00Greta
21:00The Artist and the Pervert | mit Regiegespräch

07.06. Freitag

19:00Greta
21:00The Artist and the Pervert | mit Regiegespräch

11.06. Dienstag

19:00Anker der Liebe
21:30the hole in the ground

12.06. Mittwoch

19:00Anker der Liebe
21:30the hole in the ground

13.06. Donnerstag

19:00Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum
22:00the hole in the ground

18.06. Dienstag

19:00Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum
21:00the hole in the ground

19.06. Mittwoch

19:00Der zweite Anschlag
22:00the hole in the ground

20.06. Donnerstag

19:00Fuck Fame
21:00Anker der Liebe

21.06. Freitag

19:00Fuck Fame
21:00Anker der Liebe

22.06. Samstag

21:00Flashdance

23.06. Sonntag

21:30mid90s

24.06. Montag

19:00Back to the fatherland | mit Regiegespräch
22:00Fuck Fame

25.06. Dienstag

19:00Menashe
21:30Free Solo
22:00Fuck Fame

26.06. Mittwoch

19:00The Last Laugh | mit Regiegespräch
22:00Fuck Fame

27.06. Donnerstag

19:00Das melancholische Mädchen
21:00Die rote Linie
21:30Wir

28.06. Freitag

19:00The Royal Tenenbaums
21:30Gundermann
22:00Das melancholische Mädchen

29.06. Samstag

19:00Die rote Linie
21:30Das melancholische Mädchen

30.06. Sonntag

21:30Ramen Shop

Juni

FilmreiheBauhaus

 

 

MUSIC IN MOTION

Kurzfilm im Juni

Scribbledub
Ross Hogg
2014
3:00 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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América América
  • Mi 31.10. 20:00
    die naTo

América

76 min

América
Dir: Erick Stoll, Chase Whiteside, USA 2018, Documentary Film, 76 min, Spanish with English subtitles

The outer layer consists of kissing and touching. A film wrapped in tenderness, surrounded by gestures of intimacy, sensitivity and warmth. Diego and his two brothers have returned to Colima in Western Mexico to take care of their 93-year-old grandmother. América is the name of this old woman with dreaming eyes and a warm smile, who is bedded and blanketed by the brothers at night, washed and dressed by them in the morning, cosseted, protected, surrounded by them at noon. The brothers’ father is in prison, their economic situation is precarious and the workload boundless. But human dignity and the law of responsibility are unquestionable, uncheatable. Never – whatever the cost, be it money, time, strength or a brawl – would Diego, Rodrigo and Bruno take their grandmother to a nursing home. The US directors Erick Stoll and Chase Whiteside followed the family for a period of three years and are now presenting an intimate debut film that is more than a document of the ethics of responsibility. It’s, and this is what one should call it, a piece of evidence for humanism.

Die äußerste Schicht besteht aus Küssen und Berührungen. Ein Film, eingehüllt in Zärtlichkeit, umgriffen von Gesten der Innigkeit, Empfindsamkeit und Herzlichkeit. Diego und seine beiden Brüder sind nach Colima, in den Westen Mexikos, zurückgekehrt, um ihre 93-jährige Großmutter zu pflegen. América heißt diese alte Frau mit den träumenden Augen und dem warmen Lächeln, die abends von den Brüdern ins Bett gebracht und zugedeckt wird, die morgens von ihnen gewaschen und angekleidet wird, die mittags von ihnen umsorgt, beschützt, umtanzt wird. Der Vater der Brüder sitzt im Gefängnis, die ökonomische Situation ist prekär und die Arbeit, die anfällt, ist uferlos. Aber die Würde des Menschen und das Gesetz der Verantwortung sind unhinterfragbar, unhintergehbar. Niemals – und koste es, was es wolle, koste es Geld, Zeit, Kräfte oder eine Schlägerei – würden Diego, Rodrigo und Bruno ihre Großmutter in ein Altersheim bringen. Über einen Zeitraum von drei Jahren begleiteten die US-amerikanischen Regisseure Erick Stoll und Chase Whiteside die Familie und legen mit diesem intimen Film ein Debüt vor, das mehr ist als ein Dokument der Verantwortungsethik. Es ist, so müsste man es nennen, ein Beweisstück für den Humanismus.
---Lukas Stern

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