Weekend + Der Stein zum Leben in der Cinémathèque Leipzig

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02.01. Donnerstag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

04.01. Samstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

08.01. Mittwoch

19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

11.01. Samstag

19:00Angelo
21:30Gundermann Revier

12.01. Sonntag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

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Weekend + Der Stein zum Leben Weekend + Der Stein zum Leben
  • 4.11.2018
    die naTo

Weekend + Der Stein zum Leben

DOK Leipzig 2018

2018, 89 min

Weekend
Dir: Lei Lei, China 2018, Animated Film, 12 min, without dialogue

Accidental, private sound recordings: a whispering child’s voice, a ticking clock, household sounds in the background. Old catalogue photos alternate with wild bonsais and sober furniture arrangements to their beat. Backdrops for ghostly animation studies. The gentle fog of the tapes’ and paper fibres’ own white noise settles over the cryptic collage. At their gaps and seams, the concrete images and sounds spark off a semi-waking dream, a vague creative memory.

Zufällige, private Tonaufnahmen: eine flüsternde Kinderstimme, ein tickender Wecker, Haushaltsgeräusche im Hintergrund. In ihrem Takt wechseln sich alte Katalogfotos mit wilden Bonsais und sachlichen Möbelarrangements ab. Szenerien für geisterhafte Animationsetüden. Über die kryptische Collage legt sich der sanfte Nebel des Eigenrauschens von Tonband und Papierfaser. Konkrete Bilder und Klänge entzünden an ihren offenen Stellen und Nähten einen halbwachen Traum, eine vage kreative Erinnerung.
---André Eckardt

Der Stein zum Leben
Dir: Katinka Zeuner, Germany 2018, Documentary Film, 77 min, German with English subtitles

“Well, people are usually quite complex,” says Michael Spengler. He is the man people turn to when they want a tombstone that’s different. One that will reflect the deceased’s personality, the life that has passed. In her film Katinka Zeuner records three deaths and the ensuing process of finding the right stone: a young couple who have lost their child, a woman with two sons who try to form an idea of their father’s respectively grandfather’s life with Spengler, and a woman looking for the right shape for a man called “Cliewe.” Spengler becomes a kind of medium who takes in his customers’ memories and emotions to translate them into material form. The process is collaborative; the parties meet frequently over weeks and months to create something that Michael Spengler calls a “tomb sign.”

„Also es ist ja so, dass ein Mensch immer sehr vielschichtig zu sein pflegt“, sagt Michael Spengler. Zu ihm kommen Personen, die nach einem Grabstein streben, der sich von den üblichen unterscheidet. Der die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegelt, das vergangene Leben reflektiert. Drei Todesfälle und den anschließenden Prozess der Steinfindung begleitet Katinka Zeuner in ihrem Film: ein junges Elternpaar, das ihr Kind verloren hat, eine Frau mit ihren zwei Söhnen, die sich gemeinsam mit Spengler dem Leben des Vaters, beziehungsweise Großvaters anzunähern suchen, und eine Frau, die nach der richtigen Form für einen Mann namens „Cliewe“ forscht. Spengler wird dabei zu einer Art Medium, welches die Erinnerungen und Emotionen seiner Kunden aufnimmt, um sie anschließend ins Material zu übersetzen. Das Vorgehen ist ein gemeinschaftliches, über Wochen und Monate treffen sich die Parteien immer wieder, um etwas zu schaffen, das Michael Spengler als „Grabzeichen“ benennt.
---Carolin Weidner

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