Dragonfly Eyes I mit Einführung in der Cinémathèque Leipzig

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Bitte beachten: Kartenreservierung und Onlineticketverkauf nur noch unter diesem Link.

Direkte Reservierungen über diese Website erreichen uns leider nicht mehr. Wir arbeiten aber bereits fleißig an einer neuen tollen Website für Euch!


ENDLICH KINO!

Ab 1. Juli präsentieren wir euch in der naTo ein besonderes Wiedereröffnungs-Programm: Mit sechs audiovisuell besonders beeindruckenden Filmen feiern wir das Kino in seiner ganzen Wucht.

Noch bis 9. August holt unser 2cl Sommerkino auf Conne Island unter dem Motto "Summer in the Cities" die unterschiedlichsten Städte auf unsere Leipziger Leinwand – und schafft so der Corona-bedingten Reiseproblematik zumindest etwas Abhilfe. Zusätzlich sind ein paar Highlights des letzten Kinojahres (wieder-) zu sehen.

Uns ist selbstverständlich von ganzem Herzen an eurem Wohlergehen gelegen. Sowohl in der naTo als auch im Sommerkino haben wir unsere Sitzplatzkapazitäten deshalb stark reduziert. Tickets können nun online gekauft oder reserviert werden. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Wir freuen uns tierisch auf euch und dieses besondere Kino-Gefühl, das wir sehr vermisst haben!

Eure Cinémathèque

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Dragonfly Eyes I mit Einführung Dragonfly Eyes I mit Einführung
  • Di 29.10. 21:00
    die naTo

Dragonfly Eyes I mit EinführungQing Ting Zhi Yan

paradoks

2017, Experimentalfilm, 81 min, Regie: Bing Xu

Sprache: Chinesisch mit Englischen Untertiteln
Language: Chinese with English subtitles

Aus der Filmreihe: paradoks

Dokumentarfilme und Spielfilme teilen sich die Wirklichkeit – wenn auch eine verschiedene und von verschiedenen Standpunkten aus. Während erstere ihren Anspruch in der Regel durch sorgfältiges Vermeiden oder Kaschieren jeglicher Inszenierung zu erwerben versuchen, schafft im Spielfilm gerade die Inszenierung und mit ihr das Erzeugen eines künstlichen Raums die Voraussetzung dafür, dass das Publikum das filmische Erlebnis als ein wirkliches wahrnimmt.
Doch was geschieht, wenn die Werkzeuge und Voraussetzungen des dokumentarischen Filmens auf den Spielfilm übertragen werden? Was geschieht, wenn der Spielfilm die Kontrolle über seine Inszenierung nicht nur aus der Hand, sondern aufgibt? Und was, wenn er sich dokumentarische Bilder zugunsten einer fiktiven Narration einverleibt?

Eine Film"handlung", ausschließlich zusammengesetzt aus dem echten Material verschiedener Überwachungskameras. Dafür wertete der aus Peking stammende Konzeptkünstler Xu Bing, ein prominenter Vertreter zeitgenössischer Kunst, 11.000 Stunden Videomaterial aus. In einem rigorosen Akt der Montage stülpt er den dokumentarischen Schnipseln eine fiktive Handlung über: Eine junge Frau bricht ihre Ausbildung zur Nonne in einem buddhistischen Tempel ab, heuert in einem Milchviehbetrieb an, wo sie ein Liebesverhältnis eingeht, und erfindet sich später als Online-Celebrity neu.
Xu Bings formales Experiment zeigt uns seltsam entrückte Abbilder einer durch die Kameras fragmentierten Wirklichkeit, die dem Leben gleichsam entrissen sind. Mit seinem Film reflektiert er kunstvoll über den Terror der Überwachung im öffentlichen Raum und den Verlust der Privatsphäre und zeigt zugleich den Deutungsspielraum scheinbar eindeutiger Dokumente auf.

Mit Einführung

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