Punishment Park I mit Einführung in der Cinémathèque Leipzig

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07.02. Freitag

20:00A Tale of Two Islands & Die Haut und die Knochen

09.02. Sonntag

19:00Es geschah am hellichten Tag
21:30Die Wache

10.02. Montag

19:00The Pledge
21:30Die Wache

11.02. Dienstag

19:00Welcome to Sodom I mit Diskussion
22:00Die Wache

12.02. Mittwoch

19:00Confucian Dream mit Filmgespräch

13.02. Donnerstag

18:00Up the Mountain
20:30Our Time Machine mit Filmgespräch

14.02. Freitag

17:00A First Farewell
19:00A Woman is a Woman
20:00Above Them the World Beyond & Nightfall
21:0024th Street

15.02. Samstag

16:30Present.Perfect.
19:00Buddha in Africa
21:00Wild Goose Lake

18.02. Dienstag

19:00Die Wache
21:00Es geschah am hellichten Tag

19.02. Mittwoch

19:00Die Wache
21:00The Pledge

20.02. Donnerstag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

23.02. Sonntag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

24.02. Montag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

25.02. Dienstag

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

26.02. Mittwoch

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

27.02. Donnerstag

19:00Little Women
20:00The Story of Milk and Honey & Conference of the Birds
21:45Die Wütenden

ProgrammFeb

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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Punishment Park I mit Einführung Punishment Park I mit Einführung
  • Mo 28.10. 19:00
    die naTo

Punishment Park I mit Einführung

paradoks

USA 1970, 88 min, Regie: Peter Watkins
mit Carmen Argenziano, Patrick Boland, Kent Foreman

Sprache: Englisch
Language: English

+++English version below+++

Aus der Filmreihe: paradoks

Dokumentarfilme und Spielfilme teilen sich die Wirklichkeit – wenn auch eine verschiedene und von verschiedenen Standpunkten aus. Während erstere ihren Anspruch in der Regel durch sorgfältiges Vermeiden oder Kaschieren jeglicher Inszenierung zu erwerben versuchen, schafft im Spielfilm gerade die Inszenierung und mit ihr das Erzeugen eines künstlichen Raums die Voraussetzung dafür, dass das Publikum das filmische Erlebnis als ein wirkliches wahrnimmt.
Doch was geschieht, wenn die Werkzeuge und Voraussetzungen des dokumentarischen Filmens auf den Spielfilm übertragen werden? Was geschieht, wenn der Spielfilm die Kontrolle über seine Inszenierung nicht nur aus der Hand, sondern aufgibt? Und was, wenn er sich dokumentarische Bilder zugunsten einer fiktiven Narration einverleibt?


Der Vietnamkrieg eskaliert, weltweit wächst der Protest, in den USA brechen Unruhen aus. Um sie unter Kontrolle zu bringen wird der McCarran Act von 1950 aktiviert (der übrigens auch 2010 gegen Chelsea Manning Anwendung fand). Er erlaubt die Internierung von Kriegsgegnern, Aktivist*innen und allgemein als „subversiv“ eingestuften Menschen und ihre Verurteilung durch Tribunale. Alternativ zu langjährigen Gefängnisstrafen haben die Verurteilten die Wahl, einen potentiell tödlichen Parkour in einem Strafpark zu absolvieren. Zwei Kamerateams erhalten die Erlaubnis, die Geschehnisse in einem solchen Strafpark zu dokumentieren…

Peter Watkins arbeitete – wie üblich – mit Laien- und unbekannten Nachwuchsdarsteller*innen. Die im Film gezeigten Polizisten wurden von tatsächlichen Polizisten verkörpert, die Mitglieder des Tribunals von Menschen mit konservativen Ansichten, die Strafgefangenen von politischen Aktivist*innen. Watkins ließ den Ablauf weitgehend improvisieren und verzichtete auf Proben. So äußern die Darstellenden innerhalb des fiktiven Rahmens spontan ihre persönlichen Ansichten und auch ihr Handeln ist von ebendiesen Ansichten geprägt.

Mit Einführung und Director's Statement

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"paradoks" film series

Documentary and fiction films both draw on reality – even if their realities may differ and are approached from different angles. The former aims to carefully avoid or disguise any traces of intentional staging. In fiction films, it is precisely this mise-en-scène and the creation of an artificial space which forms a prerequisite for creating an authentic cinematic experience for the audience.
But what happens if the instruments and conditions of documentary filmmaking are transposed onto a fiction film? What happens if a fiction film not only shares but hands over control over its staging processes? And what happens if it incorporates documentary images to create a fictional narrative?


Peter Watkin's pseudo documentary is set in a fictional America of the 1970s. Convicted dissidents fight for their lives in Punishment Park, where they are chased by National Guard soldiers. Within the fictitious frame, the performers express their personal views in improvised dialogues.

With introduction and Director's Statement