Gundermann Revier in der Cinémathèque Leipzig

<< Januar 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 heute morgen 25 26 27 28 29 30 31 >>

ProgrammJanuar

INTERIM

Ab sofort finden alle unsere Vorführungen statt, wenn mindestens ein*e Zuschauer*innen da ist. Also keine Angst mehr vor dem Besuch weniger bekannter Filme ;)

Newsletter

Gundermann Revier Gundermann Revier
  • 8.01.2020
    die naTo
  • 11.01.2020
    die naTo
  • 12.01.2020
    die naTo
  • 13.01.2020
    die naTo
  • 15.01.2020
    die naTo

Gundermann Revier

Female Focus

BRD 2019, Dok, 97 min, Regie: Grit Lemke

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
Language: German with english subtitles

Das Lausitzer Revier und die einstige "sozialistische Wohnstadt" Hoyerswerda bilden den Hintergrund für die Biografie von Gerhard Gundermann – Rockpoet, Baggerfahrer und "Stimme des Ostens". Wie in einem Brennspiegel bündeln sich in der Region und in seinem Werk globale Fragen: Heimat und Industrie, das Ende der Arbeit, Utopie und individuelle Verantwortung. Eine Lehrerin, seine ersten Wegbegleiter aus der Brigade Feuerstein und sein Techniker kommen ebenso zu Wort wie die Silly-Musiker Uwe Hassbecker und Ritchie Barton, Andy Wieczorek von der Band "Seilschaft" und Conny Gundermann.
Eingebettet in metaphorische Bilder einer umgebrochenen Landschaft und poetische Reflexionen einer Ich-Erzählerin, die in Hoyerswerda mit Gundermann aufwuchs, entfaltet sich ein Dialog mit Gundermann in weitgehend unbekannten Archivaufnahmen, in Texten und Musik. Ein Film über einen von denen, "die die welt nicht retten können aber möchten / mit viel zu kurzen messern in viel zu langen nächten".

Gerhard Gundermann (1955–1998), singer-songwriter, poet and excavator operator in the Lusatian brown coal mines. In this region, global problems are condensed on a local level as if by a burning glass – from structural change to climate crisis. Mostly unpublished archive material and Gundermann’s songs enter into a dialogue with observations and conversations in his “district”, accompanied by the voice-over of the director, who is no less deeply rooted in the coal mining district.