INTERIM der Cinémathèque Leipzig

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ProgrammAugust2019

Wir haben eine offene Stelle

Mitarbeiter*in Kino-/ Veranstaltungstechnik (m/w/d)

Alle Infos findet ihr hier.

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MUSIC IN MOTION

Kurzfilme im August

01.08. – 14.08.2019

The Little Ships
Marcie LaCerte
2016
1:49 min


15.08. – 28.08.2019

Pyhä Oppi
Christine Gensheimer
2011
2:54 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

 

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INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Berlin DDR Hintergrund & Verrat Berlin DDR Hintergrund & Verrat

Berlin DDR Hintergrund & Verrat

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Schweden 1987/1994, Dok, 83 min, Regie: Björn Cederberg, Fredrik von Krusenstjerna

Sprache: Deutsch
Language: German

Aus der Filmreihe:
Point of No Return – Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst

Dreißig Jahre nach „1989“ blickt das MdbK aus der Perspektive der bildenden Künste auf den gesellschaftlichen Umbruch in der DDR zurück. Begleitend zur Ausstellung, die noch bis 03.11. im MdbK zu sehen ist, beschäftigt sich eine Reihe von Filmen mit dem Kunst- und Zeitgeschehen sowie dessen Akteur*innen. Immer wieder schieben sich dabei Fragen von universeller Bedeutung ins Zentrum. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Autonomie und Opportunismus? Warum ereignet sich Geschichte so und nicht anders? Gibt es ein richtiges Leben im falschen?

BERLIN DDR HINTERGRUND

Björn Cederberg, Fredrik von Krusenstjerna, Schweden 1987, Dokumentarfilm, 22 Min., OmU
Einen Tag lang dokumentierten die Filmemacher die Ost-Berliner Subkultur im Prenzlauer Berg, sprachen mit Dichtern, Malern und Punks. Die Aufnahmen schmuggelten sie in den Westen und übergaben sie ausgerechnet Mittelsmann Alexander „Sascha“ Anderson: Die Schlüsselfigur der oppositionellen Kulturszene in der DDR wird später als Stasi-Spitzel enttarnt.

VERRAT
Björn Cederberg, Fredrik von Krusenstjerna, Schweden/Dänemark 1994, Dokumentarfilm, 61 Min., OmU
Der Schock über die Enthüllung von Sascha Andersons Spitzeltätigkeit für die Stasi sitzt tief. Als Journalist war Björn Cederberg früher oft in der DDR und hatte zu Anderson fast eine Freundschaft aufgebaut. Nun reist er nach Deutschland, um Anderson zu konfrontieren.

Veranstaltung in Kooperation mit dem MdbK Leipzig

Carlfriedrich Claus – Menschliche Existenz als Experiment

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

BRD 1997, Dok, 67 min, Regie: Heinz Wittig

Aus der Filmreihe:
Point of No Return – Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst

Dreißig Jahre nach „1989“ blickt das MdbK aus der Perspektive der bildenden Künste auf den gesellschaftlichen Umbruch in der DDR zurück. Begleitend zur Ausstellung, die noch bis 03.11. im MdbK zu sehen ist, beschäftigt sich eine Reihe von Filmen mit dem Kunst- und Zeitgeschehen sowie dessen Akteur*innen. Immer wieder schieben sich dabei Fragen von universeller Bedeutung ins Zentrum. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Autonomie und Opportunismus? Warum ereignet sich Geschichte so und nicht anders? Gibt es ein richtiges Leben im falschen?


Der sächsische Lautpoet, Sprachkünstler, Philosoph und „Existenz-Experimentator“ Carlfriedrich Claus (1930-1998) war eine herausragende Persönlichkeit des unabhängigen Geisteslebens in der DDR. Er unterhielt weltweite Korrespondenzen mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Hans Arp oder Ernst Bloch. Die Stasi indes versuchte, seine experimentellen Sprachblätter zu entziffern, weil sie hinter den mit winzigen Kritzeleien überzogenen Blättern verschlüsselte Botschaften vermutete.

Veranstaltung in Kooperation mit dem MdbK Leipzig

La Flor La Flor

La Flor

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Argentinien 2018, 837 min, Regie: Mariano Llinás
mit Elisa Carricajo, Pilar Gamboa, Valeria Correa, Laura Paredes

Sprache: Englisch,Französisch,Russisch,Spanisch mit deutschen Untertiteln
Language: Castilian; Spanish,English,French,Russian with german subtitles

13 Stunden, 28 Minuten. Sechs Episoden, aufgeteilt in acht Akte, jede davon eine eigenständige Geschichte, inspiriert von einem jeweils anderen Filmgenre. Zehn Jahre lang haben Mario Llinás vom Filmkollektiv El Pampero Cine und die Schauspielerinnentruppe Piel de Lava an ihrem Mammutwerk gearbeitet. Das Ergebnis ist nichts anderes als eine Neuerfindung des Narrativen – eine Serie für die Leinwand, eine verspielte, lustvolle, vor Ideen berstende Hommage an das Kino und das Geschichtenerzählen überhaupt. Eine einzige überschäumende Kinofantasie.

Den betörenden roten Faden des kollaborativen Projekts bilden vier Schauspielerinnen, die in verschiedenste Rollen schlüpfen. Es geht unter anderem um eine Mumie, deren Exhumierung einen Fluch freisetzt, um vier Frauen, die in der amerikanischen Wüste gefangen gehalten werden, und um vier Schauspielerinnen, die sich weigern, vier Frauen zu spielen, die in der amerikanischen Wüste gefangen gehalten werden. Außerdem gibt es ein Beziehungsdrama im Schlagermilieu zu sehen und – Zombiekatzen.

Wir zeigen den Film aufgeteilt auf drei Abende, jeweils mit kurzer Pause.

Teil 1 (Akt 1 und 2 – 229 Min.) So 08.09., 17.00 Uhr
Teil 2 (Akt 3, 4 und 5 – 357 Min.) Sa 14.09., 17.00 Uhr
Teil 3 (Akt 6, 7 und 8 – 328 Min.) So 15.09., 17.00 Uhr

Weitere Informationen zu La Flor

Der nackte Mann auf dem Sportplatz Der nackte Mann auf dem Sportplatz

Der nackte Mann auf dem Sportplatz

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

DDR 1974, 101 min, Regie: Konrad Wolf
mit Kurt Böwe, Ursula Karusseit, Martin Trettau, Katharina Thalbach

Aus der Filmreihe:
Point of No Return – Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst

Dreißig Jahre nach „1989“ blickt das MdbK aus der Perspektive der bildenden Künste auf den gesellschaftlichen Umbruch in der DDR zurück. Begleitend zur Ausstellung, die noch bis 03.11. im MdbK zu sehen ist, beschäftigt sich eine Reihe von Filmen mit dem Kunst- und Zeitgeschehen sowie dessen Akteur*innen. Immer wieder schieben sich dabei Fragen von universeller Bedeutung ins Zentrum. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Autonomie und Opportunismus? Warum ereignet sich Geschichte so und nicht anders? Gibt es ein richtiges Leben im falschen?


Der einzige DEFA-Film über einen gegenwärtigen Bildenden Künstler der DDR basiert auf den Erlebnissen des Bildhauers Werner Stötzer. Erzählt werden die kleinteiligen, oft absurden Freuden und Nöte eines Künstlers im „sozialistischen Alltag“. Und die vielen unauflösbaren Widersprüche, denen sich ein kreativer Mensch ausgesetzt sah, der doch im Sinne der „herrschenden Klasse“ wirken sollte. Vor allem das Bildnis eines nackten Sportlers, das er für einen Fußballclub anfertigt, bringt den Protagonisten des Films in Bedrängnis …

Veranstaltung in Kooperation mit dem MdbK Leipzig