Nach dem Jubel

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Nach dem Jubel

Herzsprung | mit Regiegespräch Herzsprung | mit Regiegespräch

Herzsprung | mit Regiegespräch

Nach dem Jubel

BRD 1992, Drama, Liebesfilm, 89 min, Regie: Helke Misselwitz
mit Claudia Geisler, Günter Lamprecht, Eva-Maria Hagen, Nino Sandow, Tatjana Besson, Ben Becker

+++ English version below +++

Deutsch mit englischen Untertiteln

In einem kleinen Ort in Brandenburg ist 1992 alles in Auflösung begriffen. Auch Johanna, Mutter zweier Kinder, verliert erst ihre Arbeit und wenig später ihren Mann. Trotz allem versuchen sie und ihre Freundinnen engagiert, ihre Träume umzusetzen. Spätestens als Johanna sich neu verliebt, scheint alles möglich. Doch die Rechten im Ort dulden keinen Fremden in ihrer Mitte.

Das Spielfilmdebut von Helke Misselwitz war einer der ersten Filme, der in Ostdeutschland nach der Abwicklung der DEFA entstanden ist. In ihm verschmelzen symbolträchtige Bilder und Märchenmotive in einer Zustandsbeschreibung, die dokumentarisch anmutet und bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat.

Zu Gast: Regisseurin Helke Misselwitz
Einführung und Moderation: Andreas Kötzing



Aus der Filmreihe:
Nach dem Jubel – Eine filmische Spurensuche in den frühen 1990er Jahren

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit veranstaltet das Hannah-Arendt-Institut die Filmreihe „Nach dem Jubel". Das Programm rückt die gesellschaftlichen Umbrüche in den frühen 1990er Jahren in den Mittelpunkt. Zwischen Aufbruchstimmung, Resignation und permanenten Veränderungen erscheint diese Phase als eine Zeit voller Widersprüche. Hoffnungen und Enttäuschen gingen Hand in Hand. Die Folgen der Wiedervereinigung, die aktuell wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wurden von Regisseurinnen und Regisseuren schon damals kritisch reflektiert. Skeptische und verhaltene Blicke standen im Vordergrund. Nach dem Jubel, so scheint es, überwog vor allem im Osten die Ernüchterung. Aber auch in Komödien und Genrefilme spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen wider. Verschiedene Dokumentarfilme bieten einen ungefilterten Blick auf Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus.

Die Filme der Reihe ermöglichen mit unterschiedlichen filmischen Mitteln Einblicke in die damaligen Lebenswelten. Sie werfen zugleich wichtige Fragen auf, die bis in die Gegenwart reichen: Welche Rolle spielte die filmische Inszenierung des Ostens im gesamtdeutschen Diskurs? Wurden damals bereits Stereotype geprägt, die bis heute nachwirken? Im Gespräch mit dem Publikum und den Filmemacher*innen sollen diese und andere Fragen im Anschluss an die Filme diskutiert werden.

Die Reihe entstand in Kooperation mit dem Programmkino Ost (Dresden) und der Cinémathèque Leipzig und wird gefördert durch die „Stiftung Aufarbeitung“ im Rahmen des Förderprogramms „30 Jahre Deutsche Einheit“.



+++English version +++

German with English subs


In 1992, everything is in a state of dissolution in a small town in Brandenburg: Also Johanna, mother of two children, loses her job and her husband shortly thereafter. Despite everything, she and her friends try hard to make their dreams come true. When Johanna falls in love again, everything seems possible. But the right-wingers in town do not tolerate any stranger in their midst.

The feature film debut by Helke Misselwitz was one of the first films made in East Germany after the DEFA was closed. In it, symbolic images and fairytale motifs merge fluently in a story that has lost none of its topicality to this day.

Followed by a Q&A with the director.


Weitere Informationen zu Herzsprung | mit Regiegespräch

Ostkreuz | mit Einführung Ostkreuz | mit Einführung

Ostkreuz | mit Einführung

Nach dem Jubel

1991, 81 min, Regie: Michael Klier
mit Laura Tonke, Miroslaw Baka, Suzanne von Borsody, Stefan Cammann, Gustav Barwicki, Henry Marcinkowski

+++ English version below +++

Deutsch mit englischen Untertiteln

Berlin, 1989. Die Mauer ist weg, doch an ihrer Stelle zieht sich eine Narbe durch die Stadt. Neubauruinen, Brachen, ein Niemandsland zwischen Ost und West. Hier lebt die 15-jährige Elfie mit ihrer Mutter in einem Containerlager. Noch vor dem Mauerfall sind die beiden über Ungarn in den Westen gekommen. Nun ist die Mutter arbeitslos und für eine Wohnung fehlen mehrere tausend Mark Kaution. Mit Kleingaunereien versucht Elfie, Geld aufzutreiben, um sich aus der desolaten Lage zu befreien. Aber Michael Kliers Bild der Stadt ist in so triste, feindselige Farblosigkeit getaucht, dass es wenig Grund zur Hoffnung gibt.

Einführung: Andreas Kötzing



Aus der Filmreihe:
Nach dem Jubel – Eine filmische Spurensuche in den frühen 1990er Jahren

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit veranstaltet das Hannah-Arendt-Institut die Filmreihe „Nach dem Jubel". Das Programm rückt die gesellschaftlichen Umbrüche in den frühen 1990er Jahren in den Mittelpunkt. Zwischen Aufbruchstimmung, Resignation und permanenten Veränderungen erscheint diese Phase als eine Zeit voller Widersprüche. Hoffnungen und Enttäuschen gingen Hand in Hand. Die Folgen der Wiedervereinigung, die aktuell wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wurden von Regisseurinnen und Regisseuren schon damals kritisch reflektiert. Skeptische und verhaltene Blicke standen im Vordergrund. Nach dem Jubel, so scheint es, überwog vor allem im Osten die Ernüchterung. Aber auch in Komödien und Genrefilme spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen wider. Verschiedene Dokumentarfilme bieten einen ungefilterten Blick auf Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus.

Die Filme der Reihe ermöglichen mit unterschiedlichen filmischen Mitteln Einblicke in die damaligen Lebenswelten. Sie werfen zugleich wichtige Fragen auf, die bis in die Gegenwart reichen: Welche Rolle spielte die filmische Inszenierung des Ostens im gesamtdeutschen Diskurs? Wurden damals bereits Stereotype geprägt, die bis heute nachwirken? Im Gespräch mit dem Publikum und den Filmemacher*innen sollen diese und andere Fragen im Anschluss an die Filme diskutiert werden.

Die Reihe entstand in Kooperation mit dem Programmkino Ost (Dresden) und der Cinémathèque Leipzig und wird gefördert durch die „Stiftung Aufarbeitung“ im Rahmen des Förderprogramms „30 Jahre Deutsche Einheit“.



+++English version +++

German with English subs


Berlin, 1989: The wall is gone, but in its place a scar remains within the city. Ruins of new buildings, wastelands, a no man's land between East and West. Here, 15-year-old Elfie lives with her mother in a refugee camp. Even before the fall of the Wall, they came to the West via Hungary. Now the mother is unemployed and to get an apartment they need a deposit of several thousand marks. Elfie tries to raise money with petty crooks to get out of the desolate situation. But Michael Klier's image of the city is plunged into such dismal, hostile colorlessness that there is little reason for hope.

With introduction


Weitere Informationen zu Ostkreuz | mit Einführung

Nie wieder schlafen | mit Regiegespräch Nie wieder schlafen | mit Regiegespräch

Nie wieder schlafen | mit Regiegespräch

Nach dem Jubel

BRD 1992, 92 min, Regie: Pia Frankenberg
mit Lisa Kreuzer, Gabriela Herz, Christiane Carstens, Ernst Stötzner, Michael Altmann, Leonard Lansink, Peter Lohmeyer

+++ English version below +++

Deutsch mit englischen Untertiteln

Sommer 1991 in Berlin: Die Freundinnen Rita, Lilian und Roberta schippern bei einer Hochzeitsfeier die Spree entlang – und entscheiden sich nach einem Streit mit Ritas Ex spontan zum Aussteigen. Vollkommen frei lassen sie sich in den nächsten Tagen durch die Stadt treiben und lernen Orte, Menschen und einander besser oder ganz neu kennen.

NIE WIEDER SCHLAFEN ist das Portrait dreier Frauen und einer Stadt, die es so nicht mehr gibt. Kaum wiederzuerkennen und doch seltsam vertraut sind die Bilder von Berlin, die Kamerafrau Judith Kaufmann eingefangen hat. Mit ihrer völlig neuen Versuchsanordnung schafft Pia Frankenberg eine perfekte Bühne für die beflügelten Schauspielerinnen und ihre smarten, teils frei improvisierten Dialoge.

Zu Gast: Regisseurin Pia Frankenberg
Einführung und Moderation: Andreas Kötzing



Aus der Filmreihe:
Nach dem Jubel – Eine filmische Spurensuche in den frühen 1990er Jahren

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit veranstaltet das Hannah-Arendt-Institut die Filmreihe „Nach dem Jubel". Das Programm rückt die gesellschaftlichen Umbrüche in den frühen 1990er Jahren in den Mittelpunkt. Zwischen Aufbruchstimmung, Resignation und permanenten Veränderungen erscheint diese Phase als eine Zeit voller Widersprüche. Hoffnungen und Enttäuschen gingen Hand in Hand. Die Folgen der Wiedervereinigung, die aktuell wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wurden von Regisseurinnen und Regisseuren schon damals kritisch reflektiert. Skeptische und verhaltene Blicke standen im Vordergrund. Nach dem Jubel, so scheint es, überwog vor allem im Osten die Ernüchterung. Aber auch in Komödien und Genrefilme spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen wider. Verschiedene Dokumentarfilme bieten einen ungefilterten Blick auf Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus.

Die Filme der Reihe ermöglichen mit unterschiedlichen filmischen Mitteln Einblicke in die damaligen Lebenswelten. Sie werfen zugleich wichtige Fragen auf, die bis in die Gegenwart reichen: Welche Rolle spielte die filmische Inszenierung des Ostens im gesamtdeutschen Diskurs? Wurden damals bereits Stereotype geprägt, die bis heute nachwirken? Im Gespräch mit dem Publikum und den Filmemacher*innen sollen diese und andere Fragen im Anschluss an die Filme diskutiert werden.

Die Reihe entstand in Kooperation mit dem Programmkino Ost (Dresden) und der Cinémathèque Leipzig und wird gefördert durch die „Stiftung Aufarbeitung“ im Rahmen des Förderprogramms „30 Jahre Deutsche Einheit“.



+++English version +++

German with English subs


Berlin, Summer 1991: Rita, Lilian and Roberta are cruising along the Spree at a wedding party – and, after an argument with Rita's ex, spontaneously decide to get off. The next days, they drift through the city just as freely. They get to know places, people and each other.

Pia Frankenberg's film is the portrait of three women and a city. A city that no longer exists. Hardly recognizable and yet strangely familiar are the pictures of Berlin that camerawoman Judith Kaufmann captured. A completely new experimental setup and thus the perfect stage for the strong actresses and their smart, sometimes freely improvised, dialogues. von ihrer Aktualität verloren hat.

Followed by a Q&A with the director.


Weitere Informationen zu Nie wieder schlafen | mit Regiegespräch

Wir können auch anders... | mit Einführung Wir können auch anders... | mit Einführung

Wir können auch anders... | mit Einführung

Nach dem Jubel

BRD 1992/93, 87 min, Regie: Detlev Buck
mit Joachim Król, Horst Krause, Konstantin Kotljarov, Sophie Rois

+++ English version below +++

deutsche Originalfassung

Zwei Analphabeten aus dem Westen machen sich mit einem alten Lastwagen auf den Weg, um einen entlegenen Ort in Mecklenburg zu erreichen, wo sie Omas Gutshof geerbt haben. Auf ihrer schnell zur Odyssee werdenden Reise begegnen sie unterschiedlichsten Personen und hinterlassen eine Spur des Verbrechens, bis sie alsbald von einer Armee von Polizisten verfolgt werden. Mit seinem schrägen Roadmovie wirft Buck einen skurrilen Blick auf die schwierige Zeit der Annäherung zwischen Ost und West nach 1989/90.

Einführung: Andreas Kötzing



Aus der Filmreihe:
Nach dem Jubel – Eine filmische Spurensuche in den frühen 1990er Jahren

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit veranstaltet das Hannah-Arendt-Institut die Filmreihe „Nach dem Jubel". Das Programm rückt die gesellschaftlichen Umbrüche in den frühen 1990er Jahren in den Mittelpunkt. Zwischen Aufbruchstimmung, Resignation und permanenten Veränderungen erscheint diese Phase als eine Zeit voller Widersprüche. Hoffnungen und Enttäuschen gingen Hand in Hand. Die Folgen der Wiedervereinigung, die aktuell wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wurden von Regisseurinnen und Regisseuren schon damals kritisch reflektiert. Skeptische und verhaltene Blicke standen im Vordergrund. Nach dem Jubel, so scheint es, überwog vor allem im Osten die Ernüchterung. Aber auch in Komödien und Genrefilme spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen wider. Verschiedene Dokumentarfilme bieten einen ungefilterten Blick auf Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus.

Die Filme der Reihe ermöglichen mit unterschiedlichen filmischen Mitteln Einblicke in die damaligen Lebenswelten. Sie werfen zugleich wichtige Fragen auf, die bis in die Gegenwart reichen: Welche Rolle spielte die filmische Inszenierung des Ostens im gesamtdeutschen Diskurs? Wurden damals bereits Stereotype geprägt, die bis heute nachwirken? Im Gespräch mit dem Publikum und den Filmemacher*innen sollen diese und andere Fragen im Anschluss an die Filme diskutiert werden.

Die Reihe entstand in Kooperation mit dem Programmkino Ost (Dresden) und der Cinémathèque Leipzig und wird gefördert durch die „Stiftung Aufarbeitung“ im Rahmen des Förderprogramms „30 Jahre Deutsche Einheit“.



+++English version +++

German original version


Two analphabets from the West set off in an old truck to reach a remote place in Mecklenburg, where they inherited grandmother's estate. On their journey, which quickly turns into an odyssey, they encounter a wide variety of people and leave a trail of crime behind until they are soon pursued by an army of policemen. With his quirky road movie, Buck takes a bizarre look at the difficult time of rapprochement between East and West after 1989/90.

With introduction

Grauguß | mit Regiegespräch

Nach dem Jubel

1991, Dok, 30 min, Regie: Peter Badel, Dieter Chill, Roman Gustke

+++ English version below +++

deutsche Originalfassung

Ein spontan entstandener Kurzdokumentarfilm über die „GISAG AG“ in Leipzig, einst eine der größten Eisengießereien in der DDR. Der Film fängt auf subtile Weise die Unsicherheiten der Arbeiter ein, deren Zukunft nach der Auflösung des Kombinats im Juli 1990 völlig unklar war. GRAUGUSS ist ein ungeschliffenes Zeitdokument, in dem die Unwägbarkeiten der Transformationszeit beispielhaft eingefangen sind.

Zu Gast: Regisseur Dieter Chill
Einführung und Moderation: Andreas Kötzing



Aus der Filmreihe:
Nach dem Jubel – Eine filmische Spurensuche in den frühen 1990er Jahren

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit veranstaltet das Hannah-Arendt-Institut die Filmreihe „Nach dem Jubel". Das Programm rückt die gesellschaftlichen Umbrüche in den frühen 1990er Jahren in den Mittelpunkt. Zwischen Aufbruchstimmung, Resignation und permanenten Veränderungen erscheint diese Phase als eine Zeit voller Widersprüche. Hoffnungen und Enttäuschen gingen Hand in Hand. Die Folgen der Wiedervereinigung, die aktuell wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wurden von Regisseurinnen und Regisseuren schon damals kritisch reflektiert. Skeptische und verhaltene Blicke standen im Vordergrund. Nach dem Jubel, so scheint es, überwog vor allem im Osten die Ernüchterung. Aber auch in Komödien und Genrefilme spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen wider. Verschiedene Dokumentarfilme bieten einen ungefilterten Blick auf Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus.

Die Filme der Reihe ermöglichen mit unterschiedlichen filmischen Mitteln Einblicke in die damaligen Lebenswelten. Sie werfen zugleich wichtige Fragen auf, die bis in die Gegenwart reichen: Welche Rolle spielte die filmische Inszenierung des Ostens im gesamtdeutschen Diskurs? Wurden damals bereits Stereotype geprägt, die bis heute nachwirken? Im Gespräch mit dem Publikum und den Filmemacher*innen sollen diese und andere Fragen im Anschluss an die Filme diskutiert werden.

Die Reihe entstand in Kooperation mit dem Programmkino Ost (Dresden) und der Cinémathèque Leipzig und wird gefördert durch die „Stiftung Aufarbeitung“ im Rahmen des Förderprogramms „30 Jahre Deutsche Einheit“.



+++English version +++

German original version


A spontaneously created short documentary film about "GISAG AG" in Leipzig, once one of the largest iron foundries in the GDR. The film subtly captures the insecurities of the workers, whose future was completely unclear after the dissolution of the combine in July 1990. GRAUGUSS is an unpolished contemporary document, in which the uncertainties of the transformation period are captured in an exemplary manner.

Followed by a Q&A with the director.

Das deutsche Kettensägenmassaker | mit Einführung Das deutsche Kettensägenmassaker | mit Einführung

Das deutsche Kettensägenmassaker | mit Einführung

Nach dem Jubel

BRD 1990, 63 min, Regie: Christoph Schlingensief
mit Karina Fallenstein, Susanne Brehde, Artur Albrecht, Udo Kier

+++ English version below +++

deutsche Originalfassung, analoge 35mm-Projektion

Westdeutsche Metzger verfallen angesichts der Nachricht des Mauerfalls in einen regelrechten Blutrausch und schlachten ahnungslose DDR-Bürger, die ihnen vor die Kettensägen geraten. Schlingensief verbindet Horror- und Trash-Elemente und setzt damit einen ganz eigenen gesellschaftskritischen Kommentar: Mit seiner überspitzten Darstellung schildert er die Wiedervereinigung als albtraumhaften und bluttriefenden Akt, der die Euphorie der damaligen Zeit ad absurdum führt.

Einführung: Andreas Kötzing



Aus der Filmreihe:
Nach dem Jubel – Eine filmische Spurensuche in den frühen 1990er Jahren

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit veranstaltet das Hannah-Arendt-Institut die Filmreihe „Nach dem Jubel". Das Programm rückt die gesellschaftlichen Umbrüche in den frühen 1990er Jahren in den Mittelpunkt. Zwischen Aufbruchstimmung, Resignation und permanenten Veränderungen erscheint diese Phase als eine Zeit voller Widersprüche. Hoffnungen und Enttäuschen gingen Hand in Hand. Die Folgen der Wiedervereinigung, die aktuell wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wurden von Regisseurinnen und Regisseuren schon damals kritisch reflektiert. Skeptische und verhaltene Blicke standen im Vordergrund. Nach dem Jubel, so scheint es, überwog vor allem im Osten die Ernüchterung. Aber auch in Komödien und Genrefilme spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen wider. Verschiedene Dokumentarfilme bieten einen ungefilterten Blick auf Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus.

Die Filme der Reihe ermöglichen mit unterschiedlichen filmischen Mitteln Einblicke in die damaligen Lebenswelten. Sie werfen zugleich wichtige Fragen auf, die bis in die Gegenwart reichen: Welche Rolle spielte die filmische Inszenierung des Ostens im gesamtdeutschen Diskurs? Wurden damals bereits Stereotype geprägt, die bis heute nachwirken? Im Gespräch mit dem Publikum und den Filmemacher*innen sollen diese und andere Fragen im Anschluss an die Filme diskutiert werden.

Die Reihe entstand in Kooperation mit dem Programmkino Ost (Dresden) und der Cinémathèque Leipzig und wird gefördert durch die „Stiftung Aufarbeitung“ im Rahmen des Förderprogramms „30 Jahre Deutsche Einheit“.



+++English version +++

German original version, 35mm


In the face of the news of the fall of the Wall, West German butchers fall into a veritable blood frenzy and randomly slaughter citizens of the GDR. Schlingensief combines elements of horror and trash and thus makes his own socially critical commentary: with his overstated depiction, he describes the German reunification as a nightmarish and blood-soaked act that takes the euphoria of the time ad absurdum.

With introduction


Weitere Informationen zu Das deutsche Kettensägenmassaker | mit Einführung

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