Weitermachen Sanssouci in der Cinémathèque Leipzig

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Da wir zurzeit begrenzte Sitzplatzkapazitäten haben, empfehlen wir, Tickets online zu reservieren oder zu kaufen. Reservierungen müssen bitte 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden. Besucher*innen mit Gutschein reservieren bitte ebenfalls, damit es auch sicher einen freien Sitzplatz gibt.

Corona-Update

Der Freistaat Sachsen erlaubt seit dem 18.7. bei Kulturveranstaltungen eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern, sofern eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet werden kann.

Zu eurem Schutz halten wir dennoch an 1,5 Metern Abstand im Kinosaal fest und verzichten somit auf eine bessere Sitzplatzauslastung. Auf diese Weise könnt ihr auch zu uns kommen, ohne eure Daten zu hinterlassen.

 

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  • 26.10.2019
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  • 28.10.2019
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  • Mi 30.10. 21:30
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  • 1.11.2019
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  • 2.11.2019
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Weitermachen Sanssouci

BRD 2019, Experimentalfilmkomödie, 80 min, Regie: Max Linz
mit Sarah Ralfs, Sophie Rois, Philipp Hauß, Bernd Moss, Maryam Zaree, Bastian Trost, Leonie Jenning, Luis Krawen, Martha von Mechow

+++English version below+++

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
Language: German with English subtitles

Die Erde hat nicht die ideale Gestalt einer Kugel. Sie sieht vielmehr aus wie eine Kartoffel. Klimaforscherin Phoebe Phaidon kommt mit einem Lehrauftrag an das Institut für Kybernetik der Berliner Universität, um das Seminar zur „Einführung in die Simulationsforschung“ von Institutsleiterin Brenda Berger zu übernehmen. Diese muss sich ihrem Drittmittel-Projekt zur virtuellen Simulation des Klimawandels widmen, um das Institut vor der drohenden Einsparung durch die Hochschulleitung zu bewahren. Alles hängt von einer erfolgreichen Evaluation am Ende des Wintersemesters ab. Phoebe wird verpflichtet an der Simulation mitzuarbeiten und eine Unternehmensberaterin als Motivations-Coach ans Institut geholt. Währenddessen zieht der neuberufene Stiftungsprofessor Alfons Abstract-Wege mit einem Projekt zu Ernährungskontrolle die Aufmerksamkeit auf sich, „Nudging“ wird zum Zauberwort. Phoebes Studierende, die dahinter einen Business-Plan vermuten, unterbrechen den Betrieb und besetzen die Bibliothek, während Phoebe mit ihrem Kollegen Julius Kelp zu einer Konferenz nach Gdansk reist und versucht, hinter das Geheimnis der Apokalypse zu kommen. Die Zeit läuft ab. Der jüngste Tag bricht an.

The Institute for Cybernetics and Simulation Research is threatened with closure – the starting point for this satire about how the university system is to be transformed into a turbo-capitalist research machine. Phoebe Phaidon, a highly qualified, up-and-coming young academic, accepts yet another temporary teaching contract. With her progressive ideals on climate research still more or less intact, she acts as a link to the frustrated, yet combat-ready students who have occupied the library. On the other side of the battle lines are the established faculty, whose will to survive in the cesspool of third-party funding acquisition has ground them down into vain cynics for whom no ridiculous concession to evaluation madness is too grotesque. Max Linz crafts his film with a keen sense of Berlin’s sensitivities, urban backdrops, office décor and academic attire. And he exaggerates decadent university jargon with gusto, its buzzwords functioning almost like the bait in behavioural studies. By the end, the film has practically become a musical, with a catchy tune that could be a post-capitalist revolutionary anthem: “Why can’t it be nice here, why are we not happy?” (Berlinale)

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