The Minister of Garbage in der Cinémathèque Leipzig

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21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

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19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
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07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

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19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

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19:00Gundermann Revier
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13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
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27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

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The Minister of Garbage The Minister of Garbage
  • 4.11.2017
    die naTo

The Minister of Garbage

DOK Leipzig 2017

75 min

The Minister of Garbage
R: Quentin Noirfalisse, Belgium/France 2017, Doc, 75 min, OV with English subtitles

The Congolese artist Emmanuel Botalatala is working on his new assemblage. He fixes painted tombs, crosses and tanks made of garbage to a plywood board while a member of his team paints a blood-red street around the “African cemetery”. In the end the work is dominated by the colours of the German flag – an allusion to the European arms shipments that support the wars on this continent. Before Botalatala started to work as an artist in 1979 he was a teacher and bank clerk. The 68-year-old autodidact invariably points out that he never attended art school. The “Minister of Garbage” combs the garbage dumps of Kinshasa almost daily to collect material for his object paintings. He finds his subjects in the radio news. Resignations, violent dissolutions of rallies and a massacre with hundreds of victims are reported in the run-up to the presidential elections. Botalatala sacrifices a lot for his artistic and educational project, which would be unthinkable without the work of his wife and the self-styled “Vice Presidents”, while his male artist’s ego frequently shines through his socially engaged art. Even a “Minister of Garbage” wants to leave a legacy.

Der kongolesische Künstler Emmanuel Botalatala steckt mitten in der Arbeit an einer neuen Assemblage. Auf eine dünne Sperrholzplatte appliziert er bemalte und aus Abfällen gefertigte Gräber, Kreuze und Panzer, sein Mitarbeiter pinselt eine blutrote Straße um den „Friedhof Afrikas“. Am Ende dominieren die Farben der deutschen Flagge das Werk – eine Anspielung auf die durch europäische Waffenlieferungen unterstützen Kriege auf dem Kontinent. Botalatala arbeitet seit etwa 1979 als Künstler, zuvor war er Lehrer und Bankangestellter. Der 68-jährige Autodidakt legt großen Wert darauf, dass er nie eine Kunstschule besucht hat. Fast täglich unternimmt der „Abfallminister“ Streifzüge durch die Müllhalden von Kinshasa, um Material für seine Objektbilder zu sammeln. Die Themen findet er in den Radionachrichten. Im Vorfeld der geplanten Präsidentschaftswahlen werden Rücktritte, gewaltsame Auflösungen von Demonstrationen und ein Massaker mit hunderten Toten vermeldet. Für sein künstlerisch-erzieherisches Projekt, das ohne die Mitarbeit seiner Frau und der selbsterklärten „Vize-Präsidenten“ kaum denkbar wäre, bringt Botalatala viele Opfer. Dabei blitzt hinter seiner gesellschaftlich engagierten Kunst immer wieder sein männliches Künstlerego hervor. Auch ein „Abfallminister“ möchte Spuren hinterlassen.

---Esther Buss


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