Yours in Sisterhood in der Cinémathèque Leipzig

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ProgrammJuli2019

 

 

MUSIC IN MOTION

Kurzfilme im Juli

02.07. – 15.07.2019

Mind The Gap
Katy Wang
2015
1:38 min


16.07. – .31.7.2019

Spring Time Old Man
Hoji Tsuchiya
2016
2:41 min

 

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Yours in Sisterhood Yours in Sisterhood
  • 10.01.2019
    die naTo
  • 15.01.2019
    die naTo
  • 16.01.2019
    die naTo
  • 19.01.2019
    die naTo

Yours in Sisterhood

Female Focus

USA 2018, Dok, 101 min, Regie: Irene Lusztig

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

+++English version below+++

„Das Private ist politisch.“ Auf den ersten Blick sind es unscheinbare Orte, an denen die Regisseurin auf ihrer zweijährigen Reise durch die USA mehrheitlich Frauen bittet, Leserbriefe vorzulesen und zu kommentieren, die aus dem Archiv der liberal-feministischen Zeitschrift „Ms.“ stammen. Meist von Frauen geschrieben, die in der Zeitschrift erschienene Artikel zum Anlass nahmen, von sich zu erzählen – offenherzig, privat, oft erleichtert, manchmal erbost. In den Briefen geht um Schwangerschaftsabbrüche, lesbische Liebesaffären von verheirateten Frauen, die Ignoranz des Magazins gegenüber Lebenswirklichkeiten schwarzer Frauen und vieles mehr.

Das Wort steht dabei nur vermeintlich im Vordergrund. Mit Yours in Sisterhood gelingt es Irene Lusztig einen Fundus der Frauenbewegung der 70er Jahre in eine vielschichtige Beziehung zur Gegenwart zu bringen. Ihr Dreh fiel in die Zeit der letzten US-Präsidentschaftswahl und überschnitt sich mit dem Beginn der #metoo-Bewegung. Die Frage, auf welche Weise wir heute über Feminismus sprechen wollen, steht drängender denn je im Raum.

What might be revealed in the process of inviting strangers to act out and respond to 1970s feminism forty years later? Between 2015 and 2017, hundreds of strangers in communities all over the US were invited to read aloud and respond to letters from the 70s sent to the editor of Ms. Magazine–the rst mainstream feminist magazine in the US. The intimate, provocative, and sometimes heartbreaking conversations that emerge from these spontaneous performances make us think critically about the past, present, and future of feminism.