Cinémathèque Leipzig - Filmkunsthaus

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Filmkunsthaus Skala

 

Partner_innen und Unterstützer_innen des Filmkunsthauses Leipzig (Auswahl):


 

 

 

 


 

 

 

Die Vision: FILMKUNSTHAUS LEIPZIG

Die Cinémathèque Leipzig benötigt dringend eine eigene Spielstätte, um das vielschichtige Konzept kommunaler Filmarbeit umfassend umsetzen und seine Existenz langfristig sichern zu können. Das Gebäude der ehemaligen Skala in der Gottschedstraße 16 ist für dieses Vorhaben ideal. Gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern soll hier ein Filmkunsthaus entstehen, das vielfältige Projekte im Film, Medien- und Kulturbereich unter einem Dach vereint. Ziel ist ein sich wirtschaftlich selbst tragendes Haus.

Mehr Raum, mehr Ideen, mehr Filmkultur

Seit 1992 ist der Cinémathèque Leipzig e.V. am Südplatz beheimatet. Hier teilt sie sich gemeinsam mit dem naTo e.V. einen multifunktionalen Veranstaltungsraum, der nur bedingt den Anforderungen moderner Kinoarbeit und zeitgemäßer Filmrepräsentation gerecht wird. Die Rahmenbedingungen der Cinémathèque sind in zeitlicher, räumlicher, finanzieller und inhaltlicher Hinsicht stark eingeschränkt, so dass der Saal durch den Verein nicht effektiv bewirtschaftet werden kann. Eine wachsende eigene Wirtschaftskraft zur Ko-Finanzierung steigender Struktur- und Veranstaltungskosten muss neben der städtischen Förderung ein Ziel der Arbeit der Cinémathèque sein.
Für mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit sind eine Kinogastronomie in eigener Hand (im Gegensatz zum Ort naTo) und ein weiterer Kinosaal mit rund 150 Plätzen für ein zusätzliches, wirtschaftlich schlagkräftiges, anspruchsvolles Programm wünschenswert. Zudem wäre ein dritter kleinerer Saal mit ca. 70 Plätzen für eine nachhaltige wirtschaftliche Auswertung und eine größere Bandbreite des bewährten Cinémathèque-Programms optimal.

Filmkunsthaus Leipzig, Gottschedstraße 16

Skala Lageplan

Kinokultur im Sinne der Cinémathèque findet im Leipziger Zentrum derzeit nicht statt. Das Filmkunsthaus will ein starker Impuls sein, der – neben den etablierten Institutionen wie Oper, Gewandhaus, Museum der bildenden Künste und Schauspiel - zur kulturellen Erweiterung des innerstädtischen Raums beiträgt.
Die Vision des Filmkunsthauses ist eng an das Gebäude der ehemaligen Skala in der Gottschedstraße im Zentrum Leipzigs geknüpft. Das Haus ist seit vielen Jahren als Kulturstandort mit Tradition etabliert. Hier wurden 1948 die „Kammerspiele der Deutschen Volksbühne“ eröffnet, ab 1957 beherbergte es das „Tanzarchiv der Akademie der Künste der DDR“ und wurde 1984 als Theater „Neue Szene“ wiedereröffnet. Unter der Intendanz von Sebastian Hartmann (2008 – 2013) entstand hier die „Skala“.
Der Spielbetrieb ruht seit Anfang 2013. Die Spielstätte soll seitens des Schauspiel Leipzig perspektivisch ganz aufgegeben werden.
Gemeinsam mit dem Architekturbüro Weis & Volkmann wurde eine bauliche Machbarkeitsstudie erstellt, die das Potential der Immobilie für die Nutzung als Filmkunsthaus nachdrücklich unterstreicht.

Grenzen überschreiten

Ziel der Cinémathèque Leipzig und ihrer Partnerinnen und Partner ist es, mit dem Filmkunsthaus einen innovativen Film-, Kunst- und Medienstandort dicht am geschehen der Zeit zu etablieren. Ein solcher Ort versteht sich als Knotenpunkt und Impulsgeber in einem synergetischen Kultur-/Wirtschaftlichen Netzwerk. Es gilt, neben einer kompetenten Gastronomie eine feste Mieter- und Mieterinnenstruktur einerseits und einen flexiblen Open-Space zum temporären Aufenthalt für artists in residence andererseits zu etablieren. Seminarmöglichkeiten, Künstler- und Künstlerinnenunterkünfte für kreative Gäste (die auch der touristischen Vermietung offen stehen), vielseitig nutzbare Veranstaltungsräume und viel Platz für Projekte und Initiativen ergänzen das Konzept. Das Verbinden und Überschreiten künstlerischer Genres und Produktionsweisen ist Programm.
Die Cinémathèque selbst wird mit Hilfe der bestehenden institutionellen kommunalen Förderung inmitten dieses kreativen Umfeldes einen festen Platz einnehmen und kontinuierlich ihre Vision von Kino und Film weiter entwickeln. Im Rahmen von Kooperationen und übergreifenden Projekten wird die Nutzung weiterer Räumlichkeiten des Filmkunsthauses möglich sein. Tagesaktuelle Themen und Diskurse werden ebenso ihren Platz finden wie eigens oder durch Partner und Partnerinnen kuratierte Reihen und Festivals zu inhaltlichen Schwerpunkten. Die Filmgeschichte mit ihren bekannten und unentdeckten Schätzen wird neben einer verstärkten Auslotung der Grenzen des Films ebenfalls im Zentrum der Arbeit stehen. Durch kuratorisches Arbeiten und eine vermittelnde Begleitung wird der kulturelle Bildungsaspekt ausgebaut. Insbesondere die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird – auch in Kooperation mit bereits bestehenden Projekten und Initiativen in Leipzig und darüber hinaus – fest im Gesamtkonzept verankert sein. Die strukturelle Selbstständigkeit erlaubt eine erhöhte wirtschaftliche Eigenständigkeit.

Vielfalt als Basis finanzieller Eigenständigkeit

Das Filmkunsthaus muss als ein eigenverantwortlich unterhaltenes, sich wirtschaftlich selbst tragendes Zentrum betrieben werden. Das Modell der Mischnutzung durch vielfältige, an der Gesamtverantwortung beteiligte Partnerinnen und Partner ist Bedingung neuer kreativer Impulse und trägt der Idee eines projektbasierten Netzwerks Rechnung.
DOK Leipzig, die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), die euro-scene Leipzig und zahlreiche andere (s. unten) konnten bereits als Partnerinnen und Unterstützer gewonnen werden. Viele weitere werden hinzu kommen.
Entscheidend ist die wirtschaftliche Unterhaltung des Hauses durch den Einsatz einer Betreibergesellschaft mit geeigneter Rechtsstruktur. Hierfür werden aktuell verschiedene Modelle, wie etwa die Rechtsformen einer gemeinnützigen GmbH, einer Genossenschaft oder einer Stiftung, geprüft. Die Betreibergesellschaft soll eine ausgeglichene, wirtschaftlich nachhaltige Kultur- und Vermietungsstruktur gewährleisten. Zusätzliche Haushaltsmittel der Stadt Leipzig im investiven Bereich sollen nicht notwendig werden. Als Träger der Immobilie käme neben der Stadt Leipzig auch eine neu zu gründende Stiftung in Frage.

Bekenntnis der Stadt Leipzig zur nachhaltigen Kulturentwicklung nötig

Das Haus in der Gottschedstraße 16 befindet sich derzeit im Besitz der Stadt Leipzig. Die Veräußerung steht aktuell zur Debatte. Bei einem rein profitorientierten Verkauf der Immobilie an Investoren würde eine kulturelle Weiternutzung äußerst unwahrscheinlich. Das macht ein Bekenntnis der Stadt Leipzig zu einer nachhaltigen, strukturell erfolgreichen Kulturförderung notwendig. Das Gebäude der ehemaligen Skala muss für eine kulturelle Nutzung - auch als attraktiver Standortfaktor - erhalten bleiben. Mit dem Filmkunsthaus liegt hierfür ein tragfähiges Konzept vor. Auch im Hinblick auf die Auswirkungen soziokultureller Gentrifizierung im innerstädtischen Raum wäre das Bekenntnis der Stadt Leipzig ein Beispiel mutigen und nachhaltigen Engagements.
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE haben einen entsprechenden Antrag in den Leipziger Stadtrat eingebracht, der den Erhalt des Hauses als Kulturstandort fordert. Hinter den Kulissen werden weiterhin zahlreiche Gespräche mit Politikerinnen und Politikern, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Angehörigen verschiedener Ausschüsse und Ämter geführt.

Das Filmkunsthaus wird wirtschaftlich eigenständig agieren und ohne zusätzliche investive Haushaltsmittel der Stadt Leipzig auskommen. Es wird nicht nur der Cinémathèque und für DOK Leipzig neue Spielräume eröffnen. Leipzig braucht eine nachhaltig geförderte Film-, Medien- und Kulturszene im Stadtzentrum, die durch künstlerisch-kreative Impulse die kulturelle Attraktivität dieser Stadt weiter stärkt und über die Grenzen Leipzigs hinaus Strahlkraft entwickelt.

Die Vision: Filmkunsthaus Leipzig, Gottschedstraße 16.

Partner_innen und Unterstützer_innen – aktuell (alphabetisch):

 

                                  

 

… und viele andere.

In der Politik:


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