Beasts of the Southern Wild in der Cinémathèque Leipzig

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02.01. Donnerstag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

04.01. Samstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

08.01. Mittwoch

19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

11.01. Samstag

19:00Angelo
21:30Gundermann Revier

12.01. Sonntag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

INTERIM

Ab sofort finden alle unsere Vorführungen statt, wenn mindestens ein*e Zuschauer*innen da ist. Also keine Angst mehr vor dem Besuch weniger bekannter Filme ;)

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Beasts of the Southern Wild Beasts of the Southern Wild
  • 18.01.2013
    die naTo
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  • Mo 28.01. 22:00
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  • Di 29.01. 20:00
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Beasts of the Southern Wild

USA 2012, OmU, 93 min, Regie: Benh Zeitlin
mit Quvenzhané Wallis, Dwight Henry, Levy Easterly, Gina Montana, Philip Lawrence

Willkommen im Badetrog! "The Bathtub" nennt sich das ungebändigte Sumpfgebiet, in der Benh Zeitlins atemberaubendes, mit dem Grand Jury Prize in Sundance und der Camera d'Or in Cannes ausgezeichnetes Regiedebüt BEASTS OF THE SOUTHERN WILD spielt. Es ist ein von der Außenwelt abgeschnittenes Biotop voller Wunder und Wunderlichkeiten, angesiedelt zwischen Legenden, Mythen und Märchen, wie wir sie mit den Swamplands von Louisiana verbinden; hypnotisch wie die magisch überhöhten Kulissen von Emir Kusturica. Alles ist möglich an diesem Ort, der sich konsequent jeder Zuschreibung entzieht. Und wir können uns einfach mitreißen lassen von der entrückten Handlung und den bezaubernden Figuren. Die Menschen im Bathtub wirken angeschwemmt wie das Treibgut, aus dem sie ihre Hütten zimmern. Eine lose Gemeinschaft im Urzustand, ohne Besitz, ohne Hightech, ohne Perspektive. Denn die Segnungen und die Strukturen der uns vertrauten Zivilisation gibt es nicht mehr. Und mittendrin die sechsjährige Heldin dieser Postapokalypse mit wild abstehender Mähne, ausgefransten Jeans, Gummistiefeln und dem ausgefallenen Namen Hushpuppy, wie die in den Südstaaten so gern verzehrten frittierten Maisbällchen. Das Mädchen lebt in einem kleinen Verschlag nur einen Steinwurf entfernt von ihrem trinkenden, strengen und doch liebevollen Vater. Der schwerkranke Mann will seine Tochter auf die Zeit vorbereiten, in der er nicht mehr da sein wird. Unheil liegt in der Luft. Die geschmolzenen Polarkappen haben seit Urzeiten eingefrorene Monster aus dem ewigen Eis entlassen. Als Botschafter des Weltuntergangs ziehen sie eine Spur der Verwüstung durch das Land und müssen bald im Bathtub eintreffen wie auch die angekündigte Flut, deren Wellen Hushpuppys Zuhause niederzureißen drohen. Ausschließlich mit Laien besetzt (Hushpuppy-Darstellerin Quvenzhané Wallis wurde auf der Straße entdeckt; Dwight Henry, Hushpuppys Vater, gehört die Konditorei gegenüber dem Produktionsbüro) und auf abenteuerliche Weise entstanden, ist BEASTS OF THE SOUTHERN WILD ein Original; eine Kostbarkeit, die wir erleben, als würden wir unseren ersten Film sehen. Eine fiebernde, amerikanische Bayou-Ballade, wie sie sich Bob Dylan in seinen besten Tagen nicht schöner hätte zusammenreimen hätte können.

Die Cinémathèque zeigt den Film im englischen Original mit deutschen Untertiteln. Es handelt sich um eine digitale Projektion.

Weitere Informationen zu Beasts of the Southern Wild