Greetings from Aleppo+Silent War in der Cinémathèque Leipzig

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02.01. Donnerstag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

04.01. Samstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

08.01. Mittwoch

19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

11.01. Samstag

19:00Angelo
21:30Gundermann Revier

12.01. Sonntag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

INTERIM

Ab sofort finden alle unsere Vorführungen statt, wenn mindestens ein*e Zuschauer*innen da ist. Also keine Angst mehr vor dem Besuch weniger bekannter Filme ;)

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Greetings from Aleppo+Silent War Greetings from Aleppo+Silent War
  • 1.11.2017
    die naTo

Greetings from Aleppo+Silent War

DOK Leipzig 2017

89 min

Greetings from Aleppo
R: Issa Touma/Thomas Vroege/Floor van der Meulen, Syria/Netherlands 2017, Doc, 17 min, OV with english subtitles

The Syrian photographer Issa Touma travels from Europe to his native city of Aleppo, visiting his family, old friends and students who still live there. It’s a film about the daily life and art of survival in the face of war and destruction, about the tragedy and absurdity of life in an extreme situation. Above all, it brings home with horrifying clarity how little the news images correspond to the real life and goings-on in Aleppo.

Der syrische Fotograf Issa Touma reist aus Europa in seine Geburtsstadt Aleppo und besucht seine Familie, alte Freunde und Studenten, die dort noch immer leben. Es ist ein Film über den Alltag und die Kunst des Überlebens im Angesicht von Krieg und Zerstörung, über die Tragik und Absurdität des Lebens in einer Extremsituation. Und vor allem wird erschreckend deutlich, wie wenig die Nachrichtenbilder mit dem eigentlichen Leben und Geschehen in Aleppo korrespondieren.

Frederik Lang


Silent War
R: Manon Loizeau, France/Switzerland 2017, Doc, 72 min, OV with english subtitles

Rape is a weapon of war and always has been – like in Syria today. From the very beginning of the civil war the Syrian army has systematically used it against women in its torture prisons and elsewhere, as a criminal instrument intended to shatter resistance and ultimately any functioning social community. Rape is such a taboo in traditional Syrian society that the women have no choice but to remain silent or be cast out of their families, sometimes even killed. NGOs estimate that thousands have suffered this fate, thousands were forced to cope with the trauma, pain and shame alone, thousands condemned to silence. Some of them have now found the courage to break their silence in front of Manon Loizeau’s camera. They recount how the bodies of Syrian women became a battle zone – and talk about the still unreported war crimes of the Assad regime.

Vergewaltigung ist eine Kriegswaffe, immer schon und gegenwärtig auch in Syrien. Bereits seit Beginn des Bürgerkrieges setzt sie die syrische Armee systematisch gegen Frauen in ihren Foltergefängnissen und anderswo ein – als verbrecherisches Instrument, das auf die Zerstörung des Widerstands und letztlich des funktionierenden sozialen Miteinanders zielt. Vergewaltigung ist ein solches Tabu in der traditionellen syrischen Gesellschaft, dass den betroffenen Frauen nur übrig bleibt, zu schweigen oder von ihren Familien verstoßen, mitunter sogar getötet zu werden. Tausende haben dieses Schicksal nach Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen erlitten, Tausende müssen mit dem Trauma, den Schmerzen und der Scham alleine zurechtkommen, Tausende sind zum Schweigen verdammt. Vor der Kamera von Manon Loizeau haben nun einige von ihnen den Mut gefunden, ihr Schweigen zu brechen. Sie berichten davon, wie die Körper von syrischen Frauen zu einem Kriegsschauplatz wurden – und von den bislang unerzählten Kriegsverbrechen des Assad-Regimes.

--- Frederik Lang

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