Vive le cinéma! in der Cinémathèque Leipzig

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02.01. Donnerstag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

04.01. Samstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

08.01. Mittwoch

19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

11.01. Samstag

19:00Angelo
21:30Gundermann Revier

12.01. Sonntag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

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Vive le cinéma! Vive le cinéma!
  • Do 28.12. 11:00
    Grassi

Vive le cinéma!Kurzfilme + "Die drei Zeitalter" (Buster Keaton)

Kinoorgel live im GRASSI

Frankreich/GB/USA 1895-1923, englische/deutsche Zwischentitel, 78 min, Regie: Auguste und Louis Lumière + Buster Keaton

Format:mpeg 2

Kurzfilme
(Auguste und Louis Lumière, Frankreich/GB/USA 1895-96)
15 min, englische Zwischentitel

In Paris, der Welthauptstadt des Kinos, fand am 28.12.1895 die erste öffentliche Filmvorführung vor zahlenden Gästen statt. Gezeigt wurden ausschließlich Kurzfilme der Gebrüder Lumière. Trotz großer Werbemaßnahmen hielt sich der Andrang in Grenzen. Nur etwa dreißig Besucher waren gewillt, sich von den geschäftstüchtigen Brüdern einen Franc abluchsen lassen, um dieser Filmvorführung beizuwohnen. Insgesamt wurden zur Geburtsstunde des Kinos elf Filme gezeigt - und der ganze Zauber war binnen 20 Minuten vorbei. August und Louis Lumière entsandten später junge Kameramannmänner in die ganze Welt, die sodann den in ihrem Namen patentierten Cinématographen aufstellten, per Handkurbel bedienten und damit auch Filmvorführungen veranstalteten.
15 zumeist humoristische Kurzfilme bilden den Auftakt zu dieser Matinee, die ein Hoch auf die Liebe zum Film anstimmt. Der erste in diesem Programm gezeigte Kurzfilm wurde am 28.12.1895 in Paris uraufgeführt.


Die drei Zeitalter (Buster Keaton, USA 1923, mit Buster Keaton, Margaret Leahy und Wallace Beery, 63 min, deutsche Zwischentitel)

Buster Keaton war nicht nur als Schauspieler tätig, sondern produzierte, schrieb und schnitt seine Filme selbst. Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass viel Zelluloid durch sein Blut floss und dass die Filmkamera der Motor war, der sein Leben am Laufen hielt.
Im Hauptfilm der Matinee, dem ersten abendfüllenden Spielfilm von und mit Buster Keaton, dreht sich alles um die Liebe. In drei parallel erzählten Liebesgeschichten, die in der Gegenwart des Amerikas von 1923, in der Steinzeit und im Römischen Reich angesiedelt sind, muss Keaton seinen Rivalen (Wallace Beery) bezwingen, um das Herz eines schönen Mädchens (Margaret Leahy) für sich zu gewinnen. DIE DREI ZEITALTER weist filmhistorische Bezüge auf, da er eine Parodie auf INTOLERANZ von David Wark Griffith ist. Mittels Parallelmontage spielt dieser Film in vier Handlungssträngen im New York in den 1910er, im antiken Babylon, in Jesus Christus‘ Jerusalem sowie im Paris der Bartholomäus-Nacht. Griffiths Film war wenig erfolgreich: 1916 verursachte er beim Publikum Intoleranz und floppte an den Kassen. Der Regisseur konnte die legendären 2 Millionen Dollar Produktionskosten nicht wieder einspielen. Für Buster Keatons handwerklich geschickte Parodie auf INTOLERANZ standen die Kinogänger hingegen in langen Schlangen. (Claudia Cornelius)
Die Veranstaltungsreihe Kinoorgel live findet im Großen Vortragsaal des GRASSI Museum Leipzig statt und ist eine Kooperationsveranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V. und des Museums für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

An der Welteorgel begleitet von Kantor Clemens Lucke.
Mit Einführungen von Claudia Cornelius und Philipp Hosbach.

Kinoorgel live-Eintrittspreise: 10,00 € / 8,00 € (ermäßigt) / 20,00 € (Familienkarte) / 6,00 € p. P. (Gruppenkarte ab 8 Personen) / 3,00 € (Kinder im Alter von 4 - 16 Jahren und Leipzig-Pass) Karten können am Abend der Veranstaltung vor Ort an der Museumskasse käuflich erworben werden. Luups-Gutscheine sind gültig und angesichts der Größe des Saals sind keine Kartenvorbestellungen notwendig.