Menashe in der Cinémathèque Leipzig

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ProgrammJuli2019

 

 

MUSIC IN MOTION

Kurzfilme im Juli

02.07. – 15.07.2019

Mind The Gap
Katy Wang
2015
1:38 min


16.07. – .31.7.2019

Spring Time Old Man
Hoji Tsuchiya
2016
2:41 min

 

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Menashe Menashe
  • Di 25.06. 19:00
    die naTo

Menashe

Jüdische Woche 2019

USA 2017, Tragikomödie, 83 min, Regie: Joshua Z. Weinstein
mit Menashe Lustig, Ruben Niborski, Yoel Weisshaus, Meyer Schwartz

Sprache: Jiddisch mit deutschen Untertiteln
Language: Yiddish with german subtitles

+++English version below+++

Zur Jüdische Woche in Leipzig unter dem Motto "L'dor v'dor - Von Generation zu Generation" zeigen wir MENASHE!

Der komplett auf jiddisch gedrehte Film erzählt die Geschichte des Witwers Menashe (Menashe Lustig), der entgegen aller religiösen Traditionen darum kämpft, seinen Sohn Rieven (Ruben Niborski) allein erziehen zu können. Die Voraussetzungen dafür stehen schlecht: Menashe lebt in der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in Borough Parkin Brooklyn, New York. Die dortigen Erwartungen an die Bewohner*innen folgen einem rigiden Verhaltenskodex, alleinerziehende Väter sind nach strenger Auslegung der Thora nicht vorgesehen. Der tollpatschige Supermarktverkäufer Menashe passt auch sonst nicht recht in das konforme Bild der Gemeinde. Er ist ein klassischer Schlimasel, vergesslich und chaotisch, der den chassidischen Hut nicht trägt und seine Schläfenlocken hinter den Ohren versteckt. Mit seinem kleinen Gehalt kommt er dazu kaum über die Runden, und so bestimmt der Rabbi, dass der Sohn Rieven besser bei der Familie des Onkels aufwächst – solange bis Menashe wieder heiratet und sein Leben in geordnete Bahnen führt.
Für Menashe beginnt ein innerer und äußerer Kampf mit den Traditionen, an dessen Ende er sich entscheiden muss, ob er frei sein will oder sich den Erwartungen beugt.

Performed entirely in Yiddish, a language not used in cinema for many decades, MENASHE follows a kind, hapless grocery store clerk as he struggles to make ends meet and responsibly parent his young son, Rieven. In the wake of his wife’s death, tradition prohibits Menashe from raising his son alone, so Rieven’s strict uncle adopts him, leaving Menashe heartbroken. Meanwhile, though Menashe seems to bungle every challenge in his path, his rabbi grants him one special week with Rieven before his wife’s memorial and a chance to prove himself a suitable man of faith and fatherhood.