Angelo in der Cinémathèque Leipzig

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07.02. Freitag

20:00A Tale of Two Islands & Die Haut und die Knochen

09.02. Sonntag

19:00Es geschah am hellichten Tag
21:30Die Wache

10.02. Montag

19:00The Pledge
21:30Die Wache

11.02. Dienstag

19:00Welcome to Sodom I mit Diskussion
22:00Die Wache

12.02. Mittwoch

19:00Confucian Dream mit Filmgespräch

13.02. Donnerstag

18:00Up the Mountain
20:30Our Time Machine mit Filmgespräch

14.02. Freitag

17:00A First Farewell
19:00A Woman is a Woman
20:00Above Them the World Beyond & Nightfall
21:0024th Street

15.02. Samstag

16:30Present.Perfect.
19:00Buddha in Africa
21:00Wild Goose Lake

18.02. Dienstag

19:00Die Wache
21:00Es geschah am hellichten Tag

19.02. Mittwoch

19:00Die Wache
21:00The Pledge

20.02. Donnerstag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

23.02. Sonntag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

24.02. Montag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

25.02. Dienstag

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

26.02. Mittwoch

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

27.02. Donnerstag

19:00Little Women
20:00The Story of Milk and Honey & Conference of the Birds
21:45Die Wütenden

ProgrammFeb

März

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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Angelo Angelo
  • 11.01.2020
    die naTo
  • 12.01.2020
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  • 13.01.2020
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Angelo

AT/LUX 2018, 111 min, Regie: Markus Schlenzer
mit Makita Samba, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Kenny Nzogang, Lukas Miko, Gerti Drassl

Sprache: Deutsch,Französisch
Language: French,German

Anfang des 18. Jahrhunderts wird eine Gruppe versklavter Kinder und Männer aus Afrika nach Europa verschleppt. Unter ihnen ist auch ein zehnjähriger Junge. Von einer Comtesse zum Studienobjekt auserkoren, wird er auf den Namen Angelo getauft und erhält eine umfangreiche sprachlich-musische Ausbildung. Bald wird Angelo als exotischer, aber europäisierter Kammerdiener im Europa der beginnenden Aufklärung herumgereicht, von Adelshaus zu Adelshaus. Aber erst das Dienstmädchen Magdalena erkennt in ihm mehr als nur ein dekoratives Ausstellungsstück. Als die geheime Verbindung der beiden auffliegt, wird für Angelo klar, dass er trotz Bildung und Christianisierung in der höfischen Gesellschaft ein Fremdling geblieben ist.

Basierend auf historischen Begebenheiten, erzählt ANGELO eine Geschichte über Identität, Legendenbildung, Selbstinszenierung und Projektionen. In der Figur des Angelo Soliman werden Sehnsüchte und Zuschreibungen sichtbar, die aus der Historie stammen, aber bis heute den Umgang Europas mit Menschen aus anderen Weltgegenden bestimmen.

In the early 18th century, a group of young slaves is brought to Europe. Among them is a 10-year-old boy whom a marchioness selects to be an object of study. Given the name Angelo, he receives a comprehensive education in languages and music and is passed around from Messina to Vienna as an exotic but Europeanized valet. Only Magdalena regards him as more than a decorative exhibition piece. Following his highly acclaimed feature-film debut MICHAEL (2011), Austrian director Markus Schleinzer traces the true story of Angelo Soliman in well-composed tableaux vivants.